Dienstboten-Elend

  • Jeremias Gotthelf
Part of the Birkhäuser Klassiker book series (BIRKK)

Zusammenfassung

Anfangs war Uli mit seinem Dienstbotenpersonal so übel nicht zufrieden gewesen. „Er glaube, er habe es getroffen, es gehe besser als im letzten Iahre,“ sagte er zu Vreneli. „Rühme nich zu früh,“ sagte Vreneli; „neue Besen kehren gut; natürlich plumpst so ein neuer Knecht oder eine neue Magd, welche zur zweiten Abtheilung der dritten Klasse gehören, nicht so mit allen Lastern zur Thüre herein. Der knecht macht ein Sonntagsgesicht und stellt sich gut nach Vermögen, theils will er ein gutes Vorurtheil für sich erwerben, theils muß er doch erst die Gelegenheit erkundschaften, die Faden Suchen, sein alt Leben am neuen Orte anzuknüpfen. Zudem mag in Manchem wirklich der Sinn sich regen, anders thun ware besser, so komme es am Ende doch nicht gut. An einem neuen Orte, wo die alten Gefährten, die alten Gelegenheiten sehlten, er das Auslachen nich zu fürchten hatte, ließe es sich schon thun.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1849

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  • Jeremias Gotthelf

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