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Zusammenfassung

Unter Verbrennung im weitesten Sinne versteht man die Vereinigung eines Stoffes mit Sauerstoff, im engeren Sinne diejenigen dieser Vereinigungen, die unter Entwicklung von Licht und Wärme, also bei erheblicher Temperatursteigerung verlaufen1). Die Verbrennungen bei technischen Feuerungen erfolgen außerdem stets mit Flammenbildung. Es gehören also nicht hierher die sog. langsamen Verbrennungen, die nach längerer Einwirkung des Luftsauerstoffes zur Selbstentzündung führen können, z. B. hochgeschichtete Kohle, feucht gelagertes Heu usw. Eine Flamme entsteht dann, wenn ein brennbares Gas bei genügend hoher Temperatur mit Sauerstoff zusammenkommt. Jedes Gas, wie überhaupt jeder brennbare Stoff, hat eine bestimmte Entzündungstemperatur, die erst erreicht sein muß, bevor eine Verbrennung zustande kommt.

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Referenzen

  1. 1).
    Allerdings verlaufen auch andere chemische Reaktionen ohne Beteiligung von Sauerstoff unter Licht- und Wärmeentwicklung, z. B. Eisenmit Schwefelpulver, Chlor mit fein geschlagenen Metallen usw.Google Scholar
  2. 1).
    S. auch Seufert, Technische Wärmelehre der Gase und Dämpfe, S. 7. Springer, Berlin 1916.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Franz Seufert
    • 1
  1. 1.staatl. höheren MaschinenbauschuleStettinPolen

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