Zur Frage der Häufigkeit von Störungen der respiratorischen Funktion bei chronischen Bronchitikern in der poliklinischen Ambulanz

  • R. Ferlinz

Zusammenfassung

Die respiratorische Funktion ist gestört, wenn die Lungen entweder in Ruhe oder unter den erhöhten Ansprüchen der Belastung mit körperlicher Arbeit nicht mehr imstande sind, das Blut zu arterialisieren. Um das beurteilen zu können, ist eine Untersuchung des arterialisierten Blutes erforderlich. Mit Hilfe spirographischer Methoden allein läßt sich eine Störung der respiratorischen Funktion nicht erfassen. Die chronische Bronchitis und das Lungenemphysem können zur Entwicklung einer obstruktiven Ventilationsstörung, seltener auch einer Diffusionsstörung, führen. Als Folge dieser Störungen kann eine respiratorische Insuffizienz eintreten. Die klinische Atemphysiologie trifft keine scharfe Differenzierung zwischen obstruktiver Bronchitis und obstruktivem Emphysem. Beide Leiden werden deshalb auch hier unter dem Begriff „obstruktive Atemwegserkrankung“ zusammengefaßt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • R. Ferlinz
    • 1
  1. 1.Med. Univ.-PoliklinikBonnDeutschland

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