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Erkrankungen der endokrinen Drüsen

Schilddrüse, Nebenschilddrüse. Thymus, Nebenniere. Hypophysis
  • Ernst Magnus-Alsleben

Zusammenfassung

M. H.! Sie haben alle in der Physiologie von den endokrinen Drüsen, von der inneren Sekretion gehört. Im Gegensatz zum gewöhnlichen äußeren Sekret der Drüsen, welches durch einen Ausführungsgang an die Stätte seiner Wirksamkeit geleitet wird, wie z. B. die Galle von der Leber zum Darme, spricht man von einer inneren Sekretion, Menu ein Organ ohne besonderen Alisführungsgang dem durchströmenden Blute irgend einen physiologisch wirksamen Stoff beimischt. Hieraus ergibt sich, daß der Einfluß dieser inneren Sekrete stets ein viel allgemeinerer, auf alle möglichen ferngelegenen Organe gerichteter sein kann, als es beim äußeren Drüsensekret der Fall ist. Streng genommen hätte man zu diesen inneren Sekreten u. a. auch die allerorts entstehende Kohlensäure mit ihrer Wirkung auf das Atemzentrum zu rechnen. Jedoch pflegt man bei der Behandlung dieser Fragen nur jene Organe zu berücksichtigen, welche ein spezifisches Sekret absondern. Ob diese Organe ausschließlich eine solche Funktion ausüben, wie z. B. die Schilddrüse, oder ob sie daneben noch ein äußeres Sekret produzieren, wie es das Pankreas tut. ist gleichgültig. In dieser Vorlesung sollen uns die Schilddrüse. die Epithelkörpe rchen, die Thymus. die Nebennieren und die Hypophysis beschäftigen. Vom inneren Sekret des Pankreas werde ich beim Diabetes das Nötigste bringen. Die anderen endokrinen Drüsen, wie die Zirbeldrüse, die Keimdrüse, sind noch so wenig durchforscht, daß ich sie hier übergehen möchte.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Ernst Magnus-Alsleben
    • 1
  1. 1.Vorstand der Medizinischen PoliklinikUniversität WürzburgDeutschland

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