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Zusammenfassung

Der knöcherne Beckengürtel bildet zum Unterschied vom Schultergürtel einen geschlossenen Ring, der für die Übertragung der Körperlast auf das Bein besonders geeignet ist. Die Wirbelsäule ist durch eine Reihe verschmolzener Wirbel, das Kreuzbein, ins Becken eingeschaltet und die Gürtelknochen, die Hüftbeine, sind direkt untereinander in der Symphyse zusammengeschlossen. Die drei Knochenverbindungen, zwei Articuli sacroilici und die Symphyse (Kreuz-Darmbeingelenke und Schamfuge), sind zwar straff, ermöglichen aber doch eine gewisse federnde Stoßdämpfung beim Auftreten und Springen und erlangen in der Schwangerschaft eine etwas größere Beweglichkeit zur Erleichterung des Durchtrittes des Kindes durch das Becken beim Geburtsvorgang.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1950

Authors and Affiliations

  • Otto Grosser
    • 1
  1. 1.Anatomischen InstitutesDeutschen Universität in PragTschechische Republik

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