Advertisement

Wahl der Betriebskraft

  • Friedrich Barth
Chapter
  • 22 Downloads

Zusammenfassung

Ehe zur Wahl einer Kraftmaschine geschritten wird, muß festgestellt werden, ob im gegebenen Fall der Kraftmaschinenbetrieb auch wirtschaftliche Vorteile bietet, und wie groß der mittlere und der höchste Kraftbedarf sowie die jährliche Betriebsdauer sind. Für Betriebe mit verhältnismäßig großem Kraftbedarf ergibt sich die Notwendigkeit und die wirtschaftliche Überlegenheit des maschinellen Antriebes von selbst. Für Kleinbetriebe hingegen kann die Frage, ob der Antrieb durch eine Kraftmaschine von Vorteil ist, nicht immer kurzerhand beantwortet werden, da hier außer der Größe, dem Umfang des Betriebes und der allgemeinen Geschäftslage auch die örtlichen Verhältnisse, wie Löhne, Arbeiterverhältnisse usw. in Betracht zu ziehen sind. Es kann hier unter Umständen der Handbetrieb an sich zweckmäßiger sein. Trotzdem entscheiden auch hier die sonstigen Vorzüge des Maschinenantriebs meist zu dessen Gunsten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Referenzen

  1. 1).
    Die nachfolgenden Ausführungen entstammen im wesentlichen einem Aufsatz des Verfassers über „Die Wahl einer Betriebskraft”, Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ing. 1912, S. 1610 u. folg.Google Scholar
  2. 1).
    Mit Steinkohlenteer und Gasölteer liegen bereits im praktischen Dauerbetrieb ausgeführte Versuche vor, die nach Wissen des Verfassers ganz günstige Ergebnisse geliefert haben.Google Scholar
  3. 1).
    Fig. 54 und 55 entstammen einem Aufsatz von M. Gercke in der Zeitschrift „Technik und Wirtschaft” 1912, S. 533. Die Fig. 56–59 entstammen einem Aufsatz desselben Verfassers in „Stahl und Eisen” 1913, S. 969 ff.Google Scholar
  4. 1).
    Hierbei ist angenommen, daß die Temperatur der Abgase hinter dem Verwerter unter Berücksichtigung der in demselben stattfindenden Wärmeverluste noch rd. 150° C beträgt.Google Scholar
  5. 1).
    Hierbei wurde nicht weiter berücksichtigt, daß sich die Auspuffgase gewöhnlich um so weniger weit herunterkühlen lassen, je höher die gewünschte Wassertemperatur ist.Google Scholar
  6. 1).
    Bei dieser Sachlage ist es klar, daß die Abwärmeverwertung für andere Motoren, wie Leuchtgas-, Benzinmotoren usw. überhaupt nicht in Frage kommt, obgleich diese Motoren gemäß Zahlentafel 15. mehr Abwärme für 1 PSe-st liefern.Google Scholar
  7. 1).
    Vgl. Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ing. 1913, S. 1041.Google Scholar
  8. 1).
    Die verhältnismäßig hohen Verbrauchsziffern der stehenden Leuchtgasmotoren sind darauf zurückzuführen, daß eine Motortype gewählt wurde, die sowohl für den Betrieb mit gasförmigen als auch flüssigen Brennstoffen geeignet ist, deren Kompression also nur 3–4 at (entsprechend Benzinbetrieb) beträgt.Google Scholar
  9. 2).
    Der Preis des Steinkohlenteeröls ist in der letzten Zeit gestiegen. Für Neuabschlüsse kommt bei Kesselwagen-Bezug ein Preis von etwa 5 M./100 kg frei Verbrauchsort in Betracht.Google Scholar
  10. 1).
    Die nachfolgenden Ausführungen sowie die Fig. 60–66 entstammen im wesentlichen einer Erwiderung des Verfassers; vgl. Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ing. 1913, S. 417 u. f.Google Scholar
  11. 1).
    Vgl. auch die Ausführungen des Verfassers in der Zeitschr. d. Vereins deutscher Ing. 1913, S. 1041 u. f.Google Scholar
  12. 1).
    Nach dem Nürnberger Tarif beträgt für Großabnehmer bei langjährigen Verträgen die monatliche Grundgebühr für je 1 KW Anschlußwert 6 M.; die Stromgebühren betragen für die innerhalb eines Monats bezogenen ersten 2000 KW-Stunden je 6,5 Pf., für die folgenden innerhalb eines Monats bezogenen 3000 KW-Stunden je 5 Pf., für alle weiteren innerhalb eines Monats bezogenen KW-Stunden je 4 Pf. Dem Tarif nach Klingenberg liegt ein Strompreis von 60 M./KW, bezogen auf die höchste entnommene Leistung, zuzüglich 3 Pf. für die wirklich verbrauchte Kilowattstunde zugrunde.Google Scholar
  13. 1).
    Hierbei wurden für Verzinsung, Abschreibung und Instandhaltung der drei Dieselmaschinen 15½%, für die Dynamomaschinen 12½ % angenommen.Google Scholar
  14. 1).
    Wo nur niedrige Heiztemperaturen erforderlich sind, ist natürlich die Vakuumheizung noch wirtschaftlicher als die mit Zwischendampf, vorausgesetzt, daß der Betrieb ohne Abschwächung der Luftleere geführt werden kann.Google Scholar
  15. 1).
    Vgl. z. B. Abb. 2 und 3 auf S. 1146 der Zeitschr. d. Vereins deutscher Ing. 1913. Dieselben geben ein Bild von dem Platzbedarf einer Dampfturbinen-und einer Dieselmotoren-Anlage von je 5000 KW.Google Scholar
  16. 1).
    Die nachstehenden Ausführungen sind ein Auszug aus einem Aufsatz, den der Verfasser in der Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ing. 1913, S. 1455 ff. veröffentlichte.Google Scholar
  17. 1).
    Vergl. in dieser Hinsicht auch die Ausführungen von Direktor Oskar Bühring der Rheinischen Schuckert-Gesellschaft Mannheim in seinem Vortrage „Mit Dampt betriebene elektrische Kraftwerke” (Zeitschr. f. d. gesamte Turbinenwesen 1912, S. 267).Google Scholar
  18. 1).
    Vergl. auch Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1913, S. 670, linke Spalte, Absatz 6.Google Scholar
  19. 1).
    Daß zu weit getriebene Unterteilung der Antriebskraft nachträglich oft bedauert wird, ergibt sich z. B. aus einer Mitteilung in der Zeitschr. des Bayer. Revisionsvereins in München, Jahrg. 1913, S. 90 rechte Spalte unter der Überschrift „Abteilung III (Elektrotechnik)”.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Friedrich Barth
    • 1
  1. 1.Bayerischen LandesgewerbeanstaltNürnbergDeutschland

Personalised recommendations