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Betriebskosten von Kraftanlagen

  • Friedrich Barth
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Zusammenfassung

Die Betriebskosten von Kraftanlagen setzen sich aus direkten oder beweglichen Ausgaben und aus indirekten oder konstanten Ausgaben zusammen. Zu den ersteren sind zu rechnen die Ausgaben für Brennstoff, Strom, Wasser und die Betriebsführungskosten, d. s. die Ausgaben für Verwaltung und Bedienung, Schmier- und Putzmaterial, Instandhaltung und Ausbesserungen. Zu den indirekten Ausgaben gehören die Verzinsung und Abschreibung des Anlagekapitals, auch Kapitalkosten genannt, sodann Steuern, öffentliche Abgaben, Versicherungen usw. Während z. B. bei Wasserkraftanlagen in der Regel die indirekten Kosten überwiegen, herrschen bei Wärmekraftmaschinen normalerweise die direkten Betriebskosten vor.

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Notes

Referenzen

  1. 1).
    Vgl. auch Zeitschr. d. Bayer. Revisionsvereins 1913, S. 96, rechte Spalte unten. Es wird hier die Richtigkeit obiger Ausführungen durch in letzter Zeit unter normalen Betriebsverhältnissen vorgenommene Versuche des Bayer. Revisionsvereins bestätigt.Google Scholar
  2. 1).
    Diese Sorte Naphthalin ist weniger rein als Sorte I, eignet sich jedoch wohl ebenso gut wie Sorte I zum Motorenbetrieb, da die Verunreinigungen in der Hauptsache im Verflüssigersieb zurückgehalten werden.Google Scholar
  3. 2).
    In Fällen, in denen der Brennstoff durch Lagerung oder durch Sieben an Gewicht verliert, ist zu dem Kaufpreis ein entsprechender Zuschlag zu machen, um den Brennstoffpreis im Verbrauchszustand zu bekommen.Google Scholar
  4. 1).
    Spiritus kommt deshalb heute für die Krafterzeugung so gut wie nicht mehr in Betracht.Google Scholar
  5. 1).
    Die hier angegebenen Verbrauchsziffern entsprechen den Werten der Zahlentafel 15.Google Scholar
  6. 2).
    Die Aufzeichnung der Fig. 38–47 erfolgte zum Teil auf Grund von Probierstands- und Garantieversuchen sowie von Betriebsversuchen, die im Laufe der letzten Jahre unter Leitung des Verfassers zur Durchführung kamen.Google Scholar
  7. 1).
    Die Verbrauchsziffern beziehen sich auf normale Verbundlokomobilen mit einfacher Überhitzung. Bei erstklassiger Ausführung, vorzüglicher Bedienung und Instandhaltung der Lokomobilen ist deren Verbrauch nicht unerheblich niederer, als hier angegeben. Werden die Lokomobilen (bei größerer Leistung) mit Abgasvorwärmer geliefert, so verbessert sich die Wärmeausnutzung im Kessel um etwa 6%, entsprechend einer Brennstoffersparnis von etwa 8%.Google Scholar
  8. 1).
    Vgl. auch Abschnitt 66.Google Scholar
  9. 1).
    Vgl. Zeitschr. d. Vereins deutscher Ing. 1910, S. 144.Google Scholar
  10. 1).
    Die Abschreibungen, von denen hier die Rede ist, sind nach ganz anderen Gesichtspunkten zu bemessen als diejenigen zum Zwecke der Versicherung gegen Feuersgefahr oder Maschinenbruch; vgl. Abschnitt 117.Google Scholar
  11. 2).
    Vgl. z. B. „Technik und Wirtschaft” 1910, S. 237.Google Scholar
  12. 1).
    „Technik und Wirtschaft” 1910, S. 235.Google Scholar
  13. 1).
    Man hat jedoch auch schon Heizrohrkessel verwendet; vgl. z. B. die Beschreibung einer Müllverbrennungsanlage, System Humboldt, Zeitschr. d. Vereins Deutscher Ing. 1913, S. 1346 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1914

Authors and Affiliations

  • Friedrich Barth
    • 1
  1. 1.Bayerischen LandesgewerbeanstaltNürnbergDeutschland

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