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Die Kochung und ihr Wärmebedarf

  • Joseph Freiherr von Laßberg
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Zusammenfassung

Von diesen einleitenden Bemerkungen zum eigentlichen Thema der Arbeit übergehend, soll nun zuerst die Kochung und ihr Wärmebedarf besprochen werden, da in ihr der Schwerpunkt der ganzen Fabrikation liegt.

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Es ist dies der grundsätzliche Unterschied vom Holzschliff, bei dem die Zellfaser durch mechanisches Schleifen mit Steinen gewonnen wird und die Teile der Zelle in den Inkrusten eingebettet bleiben.Google Scholar
  2. 1).
    Vergleiche: Kirchner, „Das Papier“, Bd. 3 C, S. 362ff. — Hoffmann, „Handbuch der Papierfabrikation”, S. 1522. — Schubert, „Die Zellulosefabrikation“.Google Scholar
  3. 2).
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  4. 1).
    Dr. H. Klein, „Kohlenverbrauch beim Sulfitverfahren“. Wochenhl. f. Papierfabrikation 1911, S. 2147.Google Scholar
  5. 2).
    Kirchner, „Das Papier“, Bd. 3 C, S. 39].Google Scholar
  6. 1).
    Mechanisches Beschicken der Kocher entweder mit Stampfen durch Holzstampfer von Hand oder mit Druckluftstampfer (Pokorny und Wittekind, D. R. P. 261 986) oder durch Fallgewichte (Lehmann, D. R. P. 268 608 ).Google Scholar
  7. 2).
    Bei dem konstanten Ligningehalt des Fichtenholzes von 29 vH. ist für 1 kg Holz 79,2 g SO2 und 32 g CaO nötig. Klason, „Unregelmäßiger Gang von Sulfitzellstoffkochungen und dessen Ursache“. Bericht über die Hauptversammlung des Vereins der Zellstoff-und Papierchemiker, Jahrgang 1909, S. 64.Google Scholar
  8. 1).
    Hofmann, „Handbuch der Papierfabrikation“, B. 1595.Google Scholar
  9. 2).
    Morterud, D. R. P. 273 860; vgl. auch Papierzeitung 1914, S. 2798; 1915, S. 169 Eine Anlage nach dieser Bauart ist jetzt in Deutschland hergestellt worden.Google Scholar
  10. 1).
    Wochenbi. f. Papierfabrikation 1902, S. 82.Google Scholar
  11. 2).
    Eberle, „Versuche über den Einfluß des Kesselsteins auf den Wärmedurchgang“. Zeitschr. d. Bayer. Revisionsvereins 1909, S. 63.Google Scholar
  12. 1).
    Mollier, „Über den Wärmedurchgang und die darauf bezüglichen Versuchsergebnisse“. Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ingenieure 1897, S. 153 u. 197; siehe auch Hütte, 18. Aufl., S. 276.Google Scholar
  13. 2).
    Sonneken, „Der Wärmeübergang von Rohrwänden an strömendes Wasser“. Dissertation München 1910. Mitteilungen über Forschungsarbeiten, Heft 108 u. 109.Google Scholar
  14. 3).
    Hütte, 18. Aufl., S. 275.Google Scholar
  15. 4).
    Hütte, 18. Aufl., S. 276.Google Scholar
  16. 1).
    Poensgen, „Über die Wärmeübertragung von strömenden, überhitzten Wasserdampf an Rohrwandungen und von Heizgasen an Wasserdampf“. Dissertation. München 1914, S. 10 u. 15; die Arbeit bietet überdies viele Literaturangaben über die einschlägigen Gebiete.Google Scholar
  17. 2).
    Hütte, 18. Aufl., S. 278.Google Scholar
  18. 3).
    E. Reutli nger, „Der Einfluß des Kesselsteins auf Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit von Heizeinrichtungen“. Dissertation. München 1908. Mitteilungen über Forschungsarbeiten, Heft 94.Google Scholar
  19. 1).
    Eberle, a. a. O. (siehe S. 34). Wegen Beimischung von Fasern und organischen Substanzen im Rohrstein wird die Wärmeleitzahl für Rohrstein eher kleiner sein als die für Kesselstein.Google Scholar
  20. 2).
    Morterud, D. R. P. 278 827, empfiehlt zur Entfernung von Rohrstein ohne Besteigen des Kochers ein auf dem verschiedenen Ausdehnungsvermögen von Metall und Belag beruhendes Verfahren. Er heizt nach dem Leeren des Kochers die Schlangen, trocknet also damit den Rohrstein, läßt dann kaltes Wasser durch die Schlange, wodurch der Rohrstein ab springen soll. Ob dies Verfahren in bezug auf Erhaltung und Betriebssicher heit der Schlangen zu empfehlen ist, erscheint mir sehr fraglich.Google Scholar
  21. 3).
    Nusselt, „Die Wärmeleitfähigkeit von Wärmeisolierstoffen“ Dissertation. München 1907, veröffentlicht in der Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ingenieure 1908, S. 906. Die Wärmeleitzahl von Baumwolle ist dort zu 0,047 WEm-’st-1 °C-1 (bei 0°C) bis 0,059 WEm-st-1 °CGoogle Scholar
  22. 1).
    Schwalbe, „Bericht über die Hauptversammlung des Vereins der Zellstoff-und Papierchemiker“ 1909, S. 26. ’Google Scholar
  23. 2).
    Einschlägige Versuche bei Brauereisudpfannen mit Doppelboden haben ergeben, daß ein Niederschlag von 0,3 mm Bierstein auf dem Pfannenboden die Kochzeit um 10 vH. und ein solcher von 2 mm dieselbe um 100 vH. gegenüber reinem Boden verzögerte (Reutlinger a. a. 0., S. 36).Google Scholar
  24. 3).
    VgL auch Poensgen, „Über die Wärmeübertragung von strömenden, überhitzten Wasserdampf an Rohrwandungen und von Heizgasen an Wasserdampf“. Dissertation. München 1914.Google Scholar
  25. 1).
    Hoyer, „Die Fabrikation des Papiers“, S. 215.1) Im Jahre 1914 wurde an der Hauptstation forstlichen Versuchswesens in Eberswalde unter Prof. Schwalbe eine eigene Versuchsstation für Holz-und Zellstoffchemie gegründet. Diese Station;st mit drei Größen von Versuchszellstoffkochern (1–2 1, 30–40 1, 500–60k und den nötigen Aufschließungsapparaten ausgerüstet; da derartige Versuchsapparate jederzeit zum Zwecke des Studiums auch während der Kochung geöffnet werden können, so dürften dadurch wichtige Aufschlüsse über die einzelnen Teilvorgänge bei der Kochung (Umlauf usw.) erzielt werden (Papierzeitung 1915, S. 86).Google Scholar
  26. 1).
    Zeitschr. d. Bayer. Revisionsvereins 1903, S. 22.Google Scholar
  27. 2).
    Desgl. beim leeren Kocher mit den gleichen Ausmaßen und 75° C Innenwandtemperatur. — Die Wandtemperaturen im Innern des leeren Kochers, mit denen die neue Kochung begonnen wird, liegen natürlich je nach der Entleerart (selbsttätige Leerung, Waschen der Kocherfüllung, Ausspritzen des Kochers, künstliche Kühlung des Kochers wegen des Aufenthalts von Leuten beim Füllen im Kocher) sehr verschieden.Google Scholar
  28. 1).
    Bei der mittleren Wandtemperatur (zu ermitteln nach Fig. 18 aus den zu messenden Innen-und Außentemperaturen des Kocherbleches bzw. Kochermauerwerks) ist zur Vereinfachung der Rechnung kein Unterschied zwischen Ritter-Kellner und Mitscherlich-Kochern gemacht; in Wirklichkeit werden die Wandtemperaturen bei ersteren etwas höher liegen wie bei letzteren, da mit höheren Temperaturen überhaupt gekocht wird. Da aber immer nur die Temperaturunterschiede (09“ — D’) in die Rechnung einzusetzen sind, ist der Fehler so klein, daß er vernachlässigt werden kann.Google Scholar
  29. 1).
    Siehe auch die Anmerkung auf S. 41 über das neue Zellstofflaboratorium.Google Scholar
  30. 1).
    Amerikanisches Patent 1 050 164 von Nils Pedersen.Google Scholar
  31. 1).
    Dr. H. Klein a. a. 0. rechnet in seiner schon angeführten Arbeit 30–50 kg Kohle zum Trocknen, also bei der angenommenen 6,2 fachen Verdampfung 184–310 kg Dampf für 100 kg Zellstoff. Die obere Grenze dieser Angabe liegt allerdings recht hoch.Google Scholar
  32. 2).
    Hans Hofmann: „Pergamyn und Trocknung von Zellstoffen“. Dissertation Göttingen 1906. Max Renker „Die Bestimmungsmethoden der Cellulose”. Berlin 1910.Google Scholar
  33. 1).
    Pfarr, „Der Heizvorgang in der Papiermaschine“. Wochenbl. f. Papierfabrikation 1910.1) Barth, „Die Wahl der Betriebskraft”. Zeitschr. d. Vereins deutsch. Ingenieure 1912, S. 1610; 1913, S. 417. — Barth, „Wahl, Projektierung und Betrieb von Kraftanlagen“. Verlag Julius Springer, Berlin. — R eut-linger, „Ermittlung der billigsten Betriebskraft für Fabriken”. Verlag Julius Springer, Berlin.Google Scholar
  34. 1).
    Etwas anders liegen die Verhältnisse in Schweden und Norwegen, welche Länder ebenfalls sehr bedeutende Zellstoffwerke besitzen.Google Scholar
  35. 2).
    Vgl. auch Dr.-Ing. Ludwig Schneider, „Die Abwärmeverwertung im Kraftmaschinenbetrieb“. Verlag Julius Springer, Berlin.Google Scholar
  36. 3).
    Stauf, „Kosten der Krafterzeugung in Dampfanlagen industrieller Werke“. Zeitschr. d. Bayer. Revisionsvereins 1913, S. 95.Google Scholar
  37. 1).
    Dr.-Ing. W. Dein1ein, „Wärmeverwertung in Verbindung mit Dampf-und Verbrennungsmaschinen“. Zeitschr. d. Bayer. Revisionsvereins 1911, S. 187.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1915

Authors and Affiliations

  • Joseph Freiherr von Laßberg

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