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Zusammenfassung

Durch die Eingliederung in das deutsche Wirtschaftsgebiet mit den dadurch bedingten Änderungen der Produktion und durch die Kriegsverhältnisse waren die früheren Außenhandelsbeziehungen unterbrochen worden, so daß Österreich nach dem Ende der Kriegshandlungen ohne Verbindungen mit dem Auslande dastand. Der seit jeher wichtigste Handelspartner Deutschland und die Donaustaaten waren ausgefallen, der Verkehr mit den Weststaaten und Übersee war aus technischen Gründen in der ersten Zeit nicht möglich. Die Wirtschaft war zunächst durch die Mangellage auf ausländische Hilfe angewiesen, die in erster Linie. Lebensmittel und Kohle verschaffte und für Medikamente sorgte. Im Jahre 1946 wurde ein bescheidener Handelsverkehr mit den Nachbarstaaten, und zwar der Tschechoslowakei, Italien und der Schweiz, der auf Kompensationsbasis abgestellt war, vereinbart. Damals hat die Schweiz als Vermittlerin mit dem Westen ein Viertel der österreichischen Ausfuhr übernommen. Mit dem Wiederaufbau der Wirtschaft nahm der Außenhandel zu; ebenso wie die industrielle Produktion hat auch der Außenhandel um die Jahreswende 1949/1950 wieder das Vorkriegsvolumen erreicht, ein Erfolg, der wenige Jahre vorher noch für unmöglich gehalten worden war.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1958

Authors and Affiliations

  • Carl Hudeczek
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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