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Land- und Forstwirtschaft

  • Carl Hudeczek

Zusammenfassung

Der Aufbau der österreichischen Landwirtschaft war in den zwanziger Jahren begonnen worden und hatte in der Zeit bis 1938 zu allgemein anerkannten, großen Erfolgen geführt. Durch den Krieg und die Nachkriegsverhältnisse war diese Entwicklung unterbrochen worden; aber in der Folge konnte die Landwirtschaft an dem Wiederaufbau voll teilnehmen. Nachdem in den Jahren 1946 und 1947 die Agrarproduktion nur wenig über die Hälfte der Vorkriegsleistungen hinausgekommen war, ist im Jahr 1957 der Bruttowert der landwirtschaftlichen. Produktion um 8% höher gewesen als im Jahre 1937. Die Flächenproduktivität (Rohertrag je ha) ist im Vergleich zum Jahre 1937 auf 115,3% und die Arbeitsproduktivität auf 127,4% gestiegen. Der Nahrungsmittelverbrauch wird im Jahre 1937 zu 81%, in den Jahren 1953 und 1954 aber zu 84% und im Jahre 1956 zu 86% durch die Inlandproduktion gedeckt, trotzdem die Bevölkerungszahl um rund 200000 Personen höher als im Jahre 1937 ist und sowohl die landwirtschaftliche Nutzungsfläche als auch die Zahl der Beschäftigten zurückging. Diese Steigerung der Intensität der landwirtschaftlichen Erzeugung, die vor allem durch rationellere Betriebsmethoden erzielt werden konnte, fand die volle Unterstützung der staatlichen Wirtschaftspolitik; sie ist in gleicher Weise dem Einsatzwillen zu danken, den die landwirtschaftliche Bevölkerung auch in den schwersten Zeiten erwiesen hat.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1958

Authors and Affiliations

  • Carl Hudeczek
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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