Zusammenfassung

Der Druck von Dampferzeugern, welcher noch vor wenigen Jahren in der Regel 15 bis 20 atü betrug, ist in neuerer Zeit auf bis 225 atü gesteigert worden. Bei diesen Hochdruckanlagen sind zwei Arten zu unterscheiden:
  1. 1.

    Dampferzeuger bis 125 atü, welche in ähnlicher Weise wie die bisherigen Anlagen mit Kesseltrommeln ausgerüstet sind;

     
  2. 2.

    Dampferzeuger bis 225 atü, welche keine Trommeln besitzen und nur aus Rohren bestehen.

     

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Referenzen

  1. 1.
    Power 1928, S.339.Google Scholar
  2. 1.
    Mitt. d. VGB., H. 24.Google Scholar
  3. 1.
    Als Beispiel für die Zeitspanne, welche gelegentlich von der wissenschaftlichen Erkenntnis bis zur praktischen Anwendung verging, darf z. B. an die Kesselböden erinnert werden; auf die Gefährlichkeit des bis vor kurzem üblichen geringen Krempenhalbmessers der Böden ist schon vor Jahrzehnten von Bach nachdrücklich hingewiesen worden. Als weiteres Beispiel für die weitsichtige Erfassung der Bedeutung, welche die Klarstellung des Wesens der einzelnen Elemente der Dampfanlagen besitzt, sei die Arbeit von Bantlinerwähnt. Bantlin hat bereits in den Jahren 1909–1910 die Formänderungs- und Beanspruchungsverhältnisse von federnden Ausgleichsrohren erforscht und hierzu Versuche an solchen gemacht, deren Abmessungen den praktischen Ausführungen entsprachen. Die zu dem erwähnten Zeitpunkt mehr wissenschaftliche Frage dieser Dampfleitungselemente wandelte sich durch die Steigerung der Dampfdrücke und Temperaturen heute in eine solche von derartiger Wichtigkeit, daß sie bei der diesjährigen Jahresversammlung des Vereines der amerikanischen Maschineningenieure (A. S. M. E.) eine erhebliche Rolle spielen wird. Hierbei wird auf die Bantlinschen Arbeiten als die ersten dieser Art zurückgegriffen werden.Google Scholar
  4. 2.
    Z. V. d. I. 1924, S. 109. — V. D. I. Nachr. 1924, Nr. 4 u. 5.Google Scholar
  5. 1.
    Die Ursache dieser Forschungslücken dürfte zum Teil in dem Mangel an Mitteln zu suchen sein, unter welchen die wissenschaftlichen Institute schon vor dem Kriege gelitten haben und welche sich später zu einer Notlage entwickelten, so daß sie gezwungen waren, allein zur Befriedigung ihrer sachlichen Bedürfnisse an sich zweckdienliche geschäftsmäßige Untersuchungen in einem solchen Umfang auszuführen, welcher die rein wissenschaftliche Tätigkeit zurückdrängte. Dabei ist im Auge zu behalten, daß es zur ersprießlichen Forschungstätigkeit nicht hinreicht, die Mittel für die Versuche selbst zu besitzen, sondern auch dafür, daß es möglich ist, für das Versuchswesen geeignete Persönlichkeiten in solcher Zahl heranzuziehen und an das Versuchswesen zu fesseln, daß für die Durchführung der Arbeiten ausreichend erfahrene Fachleute zur Verfügung stehen. Wenn nicht die Erfahrung und Übung eine so große Rolle spielen würden, wäre der Wettstreit Deutschlands mit andern Ländern, deren wissenschaftliche Institute zum Teil über reiche Geldmittel verfügen, aussichtslos.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Max Ulrich
    • 1
  1. 1.Technischen HochschuleStuttgartDeutschland

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