Alkali- und Erdalkalimetalle

  • W. Espe
  • M. Knoll

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Referenzen

  1. 1.
    Da die Alkalimetalle sich in flüssigem Ammoniak lösen, kann man sie auch in diesem Zustand in das Rohr (z. B. Photozelle) einbringen, den Ammoniak unter Vakuum verdampfen und nach erfolgter Evakuierung des Gefäßes das Alkalimetall auf die gewünschte Elektrode überdestillieren (vgl. Patin 1).Google Scholar
  2. 1.
    Solche Legierungen werden z. B. durch Schmelzen von Na unter Paraffinöl und langsamer Zugabe von festem K hergestellt.Google Scholar
  3. 1.
    Für Sr gelten ohne wesentliche Unterschiede dieselben Angaben wie für Ba.Google Scholar
  4. 2.
    Allgemeines über aluminothermische Darstellungsmethoden bei Goldschmidt 1.Google Scholar
  5. 3.
    Von etwa 2 mm Durchmesser; zur Erreichung größerer Längen werden die Röhren in Spiralen gewickelt in den Füllofen eingebracht.Google Scholar
  6. 4.
    Die Drahtenden werden dabei von selbst verschlossen und so das Ba vor Luftsauerstoff geschützt.Google Scholar
  7. 1.
    Zum Beispiel die handelsübliche „Aluminiumbronze“, die durch Waschen in Alkohol und nachfolgendes Vakuumtrocknen bei 200° C von Öl und Petroleum befreit werden muß. Entzündungsgefahr bei Zulassen von Luft, daher nur kleine Mengen verarbeiten und langsam Luft einlassen!Google Scholar
  8. 2.
    Da im Al immer etwas H2 enthalten ist, ist es zur Vermeidung von Wasserdampfbildung vorteilhaft, Al im Überschuß (Gewichtsverhältnis Al:BaO = 1: 6,5, statt des stöchiometrischen Verhältnisses 1:8,5) zuzufügen.Google Scholar
  9. 3.
    BaN6 ist wie die meisten Alkali- und Erdalkaliazide käuflich. Es kann in trockenem Zustande in Mengen bis 500 g in verschlossenen Büchsen versandt werden. Mit 10% Wasser befeuchtet oder in Lösung ist es nicht mehr explosiv. Die Selbstherstellung mittels Einleitung von Stickstoffwasserstoffsäure in Lösungen von Alkaliverbindungen (vgl. z. B. Fleischer 1) darf wegen der außerordentlichen Giftigkeit und Explosionsgefährlichkeit der Stickstoffwasserstoffsäure nur in vollkommen geschlossenen Glasapparaturen unter gut gelüftetem Abzug und in kleinen Mengen erfolgen. Zu hohe Konzentration von Stickstoffwasserstoffsäure ist durch Einblasen von H2O-Dampf zu vermeiden.Google Scholar
  10. 1.
    Die Ba-Ausbeute beträgt beim Azidverfahren nur etwa 25% (Gunter 1).Google Scholar
  11. 2.
    Läßt sich jedoch beim Zusammenbau der Röhre, z. B. beim Einschmelzen des Fußes, eine Erhitzung derartiger Getterlegierungen an Luft nicht vermeiden, so müssen sie durch Metallhüllen gegen Oxydation geschützt werden (vgl. Abschnitt 24 d, S. 311).Google Scholar
  12. 3.
    Ca-Azid ist stärker explosiv als Ba- oder Sr-Azid.Google Scholar
  13. 1.
    Vgl. Boer 7. Bei ungünstigen Mischungsverhältnissen (zu geringem Zr-Gehalt) verläuft die Reaktion infolge der hohen Bildungswärme des Zirkonoxyds explosionsartig.Google Scholar
  14. 2.
    Bei Reaktionsgemischen von Alkalichloriden und Aziden ist grundsätzlich darauf zu achten, daß die Zersetzungstemperatur des Azides niedriger ist als die Reduktionstemperatur des Alkalichlorids und daß die „Verdampfungstemperatur“ (Temp. merklicher Destillation) des reduzierenden Metalls bedeutend höher liegt als die des zu reduzierenden Metalls (z.B. bei Ba 700–800° C, bei Cs etwa 110° C).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1936

Authors and Affiliations

  • W. Espe
    • 1
  • M. Knoll
    • 2
  1. 1.Berlin-SiemensstadtDeutschland
  2. 2.Techn. Hochschule BerlinDeutschland

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