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Elektrodynamische Maassbestimmungen insbesondere über den Zusammenhang des elektrischen Grundgesetzes mit dem Gravitationsgesetze

  • Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften

Zusammenfassung

Von den ponderabelen Körpern im Weltenraume im festen, flüssigen und luftförmigen Aggregatzustande sind imponderabele Körper unterschieden worden, insbesondere der Lichtstoff, Wärmestoff, zwei elektrische und zwei magnetische Stoffe, und es ist hiernach die ganze Physik eingetheilt worden in die Mechanik der ponderabelen festen, flüssigen und luftförmigen Körper und in die Lehre vom Lichte, von der Wärme, der Elektricität und dem Magnetismus.

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Literatur

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    Sollte sich hiernach also aus allen auch mit den vollkommensten Torsions-lüagen ausgeführten Messungen wirklich ergeben, dass der Werth von a viel zu klein sei, um eine sichere Bestimmung aus solchen Beobachtungen zu gestatten, so bliebe doch noch die Frage übrig, ob nicht auf Grund anderer Erscheinungen und Beobachtungen die Grösse a zu bestimmen möglich sei, z. B. auf Grund der so mannigfaltigen, höchstinteressanten Erscheinungen und Beobachtungen, welche die Crookes’-schen Lichtmühlen darbieten. Man kennt noch nicht genau die Differenz, welche zwischen der Vorder- und Rückseite der Flügel dieser Lichtmühlen wesentlich und nothwendig sei, damit die Mühle von Lichtstrahlen in Drehung gesetzt werden könne. Ohne eine wenn auch sehr geringe Diiferenz zwischen beiden Flügelseiten, sei es in ihrer Beschaffenheit oder Gestalt (konvex oder konkav), findet keine Drehung Statt. Es wäre nun z. B. möglich, dass die bei Crookes’schen Lichtmühlen nothwen-digc Verschiedenheit der Vorderseite und der Rückseite jedes Flügels auf einer elektrischen Differenz beruhte, z. B. dass die Vorderseite mehr positiv elektrisch, die Rückseite negativ elektrisch wäre, und dass der Lichtstrahl die Drehung hervorbrächte, indem er wie ein positiv geladener Konduktor wirkt, welcher die ihm zugekehrte positiv elektrische Vorderseite des einen Flügels abstiesse und die ihm zugekehrte negativ elektrische Rückseite des anderen Flügels anzöge. Wäre dies der Fall, so leuchtet ein, dass man mit dem ersten Paar von Flügeln nur noch ein zweites Paar zu verbinden brauchte, welches mit dem ersten zusammen um dieselbe vertikale Axe gedreht würde. Stände nun das zweite Paar senkrecht über dem ersten, kehrte aber dem Lichtstrahle entgegengesetzte Seite zu, so würde bei vollkommener Symmetrie keine Drehung erfolgen, wenn die Anziehungskraft ungleich elektrischer Ladungen, bei gleicher Ladimgsstärke, der Abstossungskraft gleichelektrischer Ladungen gleich wäre; es würde aber Drehung erfolgen, wenn die Anziehungskraft im gleichelektrischer Ladungen, bei gleicher Ladungsstärke, grösser wäre als die Abstossungskraft gleichelektrischer Ladungen. Bei der ausserordentlichen Feinheit und Empfindlichkeit, deren die Lichtmühlen fähig sind, würde man hoffen dürfen, die Drehungswirkung dieses wenn auch noch so geringen Ueberschusses jener Anziehungskraft wirklich zu beobachten und daraus die Grösse von a zu bestimmen.Google Scholar
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    [Der folgende Absatz, die „Expansivkräfte der Gase und Dämpfe“ betreifend, findet sieb im Original am Schlüsse der Abhandlung, wurde aber des Zusammenhanges wegen an dieser Stelle eingefügt.]Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1894

Authors and Affiliations

  • Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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