Ueber die Konstruktion und den Gebrauch der Zungenpfeifen

  • Wilhelm Weber

Zusammenfassung

Die Zungenpfeife, die ich hier betrachte, ist ein Luftkanal ab, der am einen Ende a offen, am anderen Ende b verschlossen, und rings mit sehr soliden Wänden, z. B. aus 3 bis 4 Linien dickem Holze oder Metalle, umschlossen ist. Die feste Wand fehlt an einer Stelle cd. Statt ihrer ist daselbst eine elastische Platte von Metall angebracht, die nur mit ihrem Ende d durch Verbindung mit der dicken unerschütterlichen Wand de der Röhre fixirt ist. Mit den übrigen Rändern kann sie sich frei bewegen, ungeachtet sie die Oeffnung cd sehr genau verschliesst. Findet eine Differenz in der Dichtigkeit der Luft, welche sich auf der inneren und äusseren Fläche dieser elastischen Platte befindet, Statt, so giebt diese Vorrichtung einen Ton von sich, der zu musikalischen Zwecken, in der Orgel, vorzüglich aber als Normalton, auf welche alle anderen Töne sich reduciren lassen, benutzt werden kann.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1892

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  • Wilhelm Weber

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