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Beitrag zur Kenntnis des chinesischen Holzöls

  • Werner Nagel
  • Johannes Grüß
Part of the Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern book series (WVSK)

Zusammenfassung

Das chinesische Holzöl, auch Chinese Woodoil, Huile de bois, Tungöl, oder Eläeococcaöl genannt, wird aus dem Samen des in Ostasien, hauptsächlich in China und Japan vorkommenden Ölfirnisbaumes (Aleurites cordata, Elaeococca vernica und Elaeococca verrocosa) gewonnen. Von den Chinesen wird der Holzölbaum „ying tzu tung“, entsprechend der Form seiner Früchte (ying = Flasche), „tung tse chou“ oder „tung schu“ genannt, daher auch der Name Tungöl. Der Holzölbaum ist 20 bis 25 Fuß hoch, hat hellgrüne Blätter und rötlich-weißgefärbte kleine Blüten. Wegen der Wichtigkeit des aus seinen Früchten gewonnenen Produktes wird der Baum in China als heilig verehrt, gleichzeitig wird er auch seiner schattenspendenden Wirkung halber angepflanzt. Seinem Wachstum besonders günstig ist der lockere steinige Boden südlich des „Yang tse klang“ und der Provinzen Hupeh, Szechuen und Hunan. Das Verbreitungsgebiet des Holzölbaums reicht bis zum 34. Grad südlicher Breite. Er wird nicht nur als Nutzpflanze angebaut, sondern dient auch als Zier- und Arzneipflanze in seinen zahlreichen Spielarten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

Authors and Affiliations

  • Werner Nagel
    • 1
  • Johannes Grüß
    • 1
  1. 1.Forschungslaboratorium SiemensstadtDeutschland

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