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Die Zusammensetzung und Teilung von Verkehrsmengen im Fernsprechwesen

  • Gottfried Rückle
Part of the Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern book series (WVSK, volume 4)

Zusammenfassung

Die bisherige Kollektivmaßlehre bezieht sich auf Erscheinungen mit starken Schwankungen, sucht Mittelwerte zu bilden und Rechnungsregeln anzugeben, wie man von diesen Mittelwerten zu den Außenwerten gelangen kann. Der Fernsprechverkehr ist eine derartige Erscheinung und wird, wie bekannt, theoretisch mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung behandelt. Die Übereinstimmung der Theorie mit der Erfahrung ist in dieser Zeitschrift (1922, S. 436) erwiesen worden. Im Fernsprechverkehrswesen gibt es nun Erscheinungen, die durch die bisherige Kollektivmaßlehre noch nicht erfaßt werden. Das ist die Zusammensetzung und Teilung von Verkehrsmengen. Technisch liegt die Sache so: Angenommen sei eine große Stadt mit vielen Fernsprechämtern. Der in einem Amt erzeugte Verkehr teilt sich zunächst nach dem eigenen und allen anderen Ämtern, diese Teile sind selbstverständlich verschieden groß. Umgekehrt setzt sich der in einem Amt von allen anderen Ämtern ankommende Verkehr wieder zusammen. Wenn das Amt ein Durchgangsamt ist, z. B. für 3 oder 4 Vorortämter, so teilt sich dieser Verkehr noch einmal. Solche Teilungen und Zusammensetzungen von Verkehrsmengen kommen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb sehr viel häufiger vor, weil die Gruppeneinteilung in Wähleranlagen bis zur Einteilung in ganz kleine Gruppen und bis zur Hintereinanderschaltung von 6 oder 7 Schaltstufen getrieben wird. In jeder der Stufen teilt sich der Verkehr oder wird zusammengefaßt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1925

Authors and Affiliations

  • Gottfried Rückle

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