Über den Einfluß einer geringen Ionenemission aus einer Glühkathode auf den Schroteffekt

  • Eberhard Spenke

Zusammenfassung

Es ist seit längerem bekannt, daß Pt, W und Mo bei Erhitzung neben der Elektronenemission auch noch eine Emission von Na+- und K+-Ionen aufweisen, die auf Verunreinigungen zurückzuführen ist1). In neuerer Zeit wurde festgestellt2), daß W, Mo, Ta und Rh bei höherer Temperatur auch ihre eigenen, einfach positiv geladenen Ionen aussenden. Die Größenordnung der Ionenemission beträgt — soweit darüber Angaben gemacht werden — 10−9···10−7 A/cm2. Die Emission von 02 -Ionen wurde bei einem Pt-Draht mit BaO- und SrO-Überzug gefunden3). Schließlich ist bekannt, daß in Elektronenröhren mit Oxydkathoden Oxydsubstanz verdampfen und sich auf dem Gitter niederschlagen kann, was sich z. B. infolge der dann erniedrigten Austrittsarbeit des Gitters in einer thermischen oder Photoemission von Elektronen äußert. Ein Teil der verdampfenden Atome wird dabei die Kathode möglicherweise als Ionen verlassen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1938

Authors and Affiliations

  • Eberhard Spenke

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