Zusammenfassung

Die Vorbrechmaschinen empfangen das Gut, so wie es der Steinbruch oder die Lagerstätte liefert, in Blöcken und Stücken verschiedener Größe und verkleinern es so weit, daß es die darauf folgenden Schroter mit Sicherheit einzuziehen vermögen. Die maximale Stückgröße, in der das Gut den Vorbrechern zugeführt werden darf, ist von den Abmessungen der Aufgabeöffnung — des „Brechmaules” — abhängig. Stücke, deren Größe diese Abmessungen überschreitet, müssen entweder mit dem Hammer zerschlagen oder mit Dynamit u. dgl. gesprengt werden. Die Stückgröße des Erzeugnisses kann in gewissen, gewöhnlich nicht allzuweiten Grenzen, durch Weiteroder Engerstellen der Ausfallöffnung — des „Spaltes” — geändert werden. Die Beschickung erfolgt meist von Hand oder mit der Schaufel, nur bei ganz großen Leistungen wird eine selbsttätige Beschickung mittels rostartig ausgebildeter Zubringer (Briartsche Roste im Kalibergbau) angewendet.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1911

Authors and Affiliations

  • Carl Naske

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