Advertisement

Zur Prophylaxe und Vertreibung des Ungeziefers im Felde

  • K. Herxheimer
  • E. Nathan

Zusammenfassung

Während man in der vorbakteriologischen Zeit den verschiedenen Arten des Ungeziefers keine besondere Beachtung schenkte, wissen wir heute durch die ätiologischen und epidemiologischen Untersuchungen einer großen Anzahl von Autoren, daß dem Ungeziefer, abgesehen von der unter Umständen enormen Belästigung der von ihm befallenen Menschen, auch eine große Bedeutung für die Pathologie zukommt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 1).
    Eiugehende Literaturangaben über die Ätiologie und Epidemiologie des Flecktyphus siehe bei: Hartoch und Schürmann in Kolle-Wassermanns Handb. d, path. Mikroorganismen, IL Aufl , 1913, 8, S. 497.Google Scholar
  2. 2).
    Literaturangaben über Ätiologie,(Math) demiologie und Übertragung des Rückfallfiebers siehe bei : P. M ü h 1 e n s, Rückfallfieber- Spirochäten in Kolle-Wassermanns Handb. d. Path. Mikroorganismen, IL Aufl., 1913, 7, S. 864, sowie bei R. Gonder, Spironemacea in v. Prowazek, Handb. d. path. Protozoen, 1914, 2, S. 671.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. hierzu die eingehende Darstellung der ganzen Frage bei : A. Dieudonné und R.Otto in Kolle-Wassermanns Handb. d. Path. Mikroorganismen, IL Aufl., 4, 1912, S. 155, ferner Venema: Über Infektion d. Insekten, Hygien. Rundschau 1914, Nr. 20.Google Scholar
  4. 4).
    Bischoff, Deutsche militärärztl. Zeitschrift, 41. Jahrg., 1912, S. 681.Google Scholar
  5. 5).
    Graßberger, Wiener klin. Wochenschr. 1914, Nr. 51, S. 1615. Vgl. auch R. Graß-berger, Die Desinfektion in Theorie und Praxis. 1913.Google Scholar
  6. 6).
    Hegler und v. Prowazek, ßerl. klin. Wochenschr. 1913, Nr. 44.Google Scholar
  7. 7).
    Blaschko, Deutsche med. Wochenschr. 1915, Nr. 1.Google Scholar
  8. 8).
    Anmerkung bei der Korrektur: In einer soeben erschienenen Arbeit (M. m. W. 1915, Nr. 2, S. 67) empfiehlt v. Prowazek zur Vernichtung der Läuse die ätherischen Öle, und zwar vor allem das Eukalyptusöl, Nelkenöl, Fenchelöl u. bes. das Anisöl. Aus den mitgeteilten Versuchen ergibt sich zwar die ja auch aus klinischen Erfahrungen bekannte Einwirkung der untersuchten ätherischen Öle auf die Läuse; doch ist, wie wir oben schon ausgeführt haben, wegen der Gefahr der Ekzeme und wegen der Unhandlichkeit von der Anwendung der ätherischen Öle abzuraten.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1915

Authors and Affiliations

  • K. Herxheimer
    • 1
  • E. Nathan
    • 1
  1. 1.Dermatologischen Universitätsklinik zu Frankfurt a. M.Deutschland

Personalised recommendations