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Selbstbeobachtung

  • M. Hautzinger

Zusammenfassung

Selbstbeobachtung ist eine wichtige Methode der Selbstkontrolltechniken. Selbstbeobachtung beinhaltet das Beobachten und Registrieren von eigenen, offen sichtbaren oder verdeckten Verhaltensweisen. Selbstbeobachtung gehört damit zu den mehr diagnostischen verhaltenstherapeutischen Methoden, die vor allem zur Erfassung von schwer zugänglichen, eher privaten Ereignissen und Verhaltensaspekten eingesetzt werden. Damit werden jedoch auch die methodischen Probleme dieses Verfahrens deutlich: Geringe Reliabilität, Objektivität und verrringerte Validität der Beobachtungsdaten. Vor allem die ,reaktive Wirkung’ der Selbstbeobachtung auf das zu beobachtende Verhalten muß im meStechnischen Sinn als Störquelle angesehen werden. Unter therapeutischem Verständnis wird dieser reaktive oder Aufmerksamkeitseffekt als hilfreiche Modifikationstechnik angesehen. Es hat sich immer wieder gezeigt, daß die Selbstbeobachtung für die Erreichung der Therapieziele nutzbringend eingesetzt werden kann. Die Autoren stimmen jedoch darin überein, daß der therapeutische Effekt bestenfalls ein kurzfristiger ist. Es gibt die verschiedensten Formen der Selbstbeobachtungsmethoden.

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Literatur

  1. Kanfer FH, Reinecker H, Schmelzer D (1990) Selbstmanagement-Therapie. Springer, Berlin Heidelberg New York TokyoGoogle Scholar
  2. Reinecker H (1978) Selbstkontrolle. Verhaltenstheoretische und kognitive Grundlagen, Techniken und Therapiemethoden. Otto Müller, SalzburgGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • M. Hautzinger

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