Kognitives Neubenennen

  • M. Hautzinger

Zusammenfassung

„Kognitives Neubenennen“ gehört zu den kognitiven Therapieverfahren. Ausgangsmaterial dieser Veränderungsstrategie sind die identifizierten und vom Patienten als richtig akzeptierten automatischen Gedanken (s. 111.1 9: Kognitionsevozierung), Bewertungen und Wahrnehmungen. Bei einer Reihe psychischer Störungen spielen Wahrnehmungen, Interpretationen, Bewertungen und Antizipationen, die kathastrophisierend, verzerrt, überinterpretierend und irrational sind und sich in einer Blockierung und Fixierung von Denkmustern niederschlagen, eine wichtige Rolle. Diese sollen durch die Technik des kognitiven Neubenennens verändert werden. 3 Aspekte sind dabei zu nennen: Prüfung des Realitätsgehaltes von Kognitionen; Disattribuieren, Reattribuieren; Verantwortung reduzieren, alternative Erklärungen suchen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • M. Hautzinger

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