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Membranen

  • David W. Martin

Zusammenfassung

Membranen sind zweidimensional orientierte visköse Lösungen, die alle lebenden Zellen umgeben. Sie bilden geschlossene Kompartimente um das celluläre Protoplasma und trennen auf diese Weise eine Zelle von der anderen, womit celluläre Individualität und Differenzierung ermöglicht werden. Durch die Trennung einer Zelle von ihrer Umgebung ermöglichen Zellmembranen die Unterscheidung zwischen innen und außen. Sie wirken als Barrieren mit selektiven Permeabilitäten gegenüber den verschiedensten Verbindungen und Informationen. Selektive Permeabilitäten werden durch Poren und Pumpen sowie durch spezifische Receptoren für Enzyme, Substrate und Signale, wie Hormone, ermöglicht. Innerhalb der Zellen bilden Membranen die Vielzahl der morphologisch unterscheidbaren Strukturen (Organellen) wie Mitochondrien, endoplasmatisches und sarkoplasmatisches Reticulum, Golgi-Komplexe, sekretorische Granula, Lysosomen sowie die Kernmembran. Membranen stellen die Orte der Energieumwandlung und -konservierung dar und sind dabei Träger so wichtiger Prozesse wie der Photosynthese und der oxidativen Phosphorylierung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • David W. Martin

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