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Aminosäuren und Peptide

  • Victor W. Rodwell

Zusammenfassung

Lebende Zellen produzieren eine eindrucksvolle Vielfalt von Makromolekülen hauptsächlich Proteine, Nucleinsäuren und Polysaccharide. Sie dienen als Strukturbestandteile, als Katalysatoren, als Hormone und als Strukturen, in denen die für eine Species charakteristische genetische Information niedergelegt ist. Derartige Makromoleküle sind Biopolymere die aus ganz bestimmten monomeren Einheiten oder Bausteinen zusammengesetzt sind. Für Nucleinsäuren sind die monomeren Bausteine die Nucleotide für die komplexen Polysaccharide sind die monomeren Bauteile Zuckerderivate und für Proteine sind sie schließlich die Aminosäuren. Proteine können zwar zusätzlich zu Aminosäuren die verschiedensten anderen Substanzen enthalten; ihre dreidimensionale Struktur und viele ihrer biologischen Eigenschaften sind jedoch ganz wesentlich durch die Art der verwendeten Aminosäuren, die Anordnung, in der diese in einer Polypeptidkette verknüpft sind, und die räumlichen Beziehungen einer Aminosäure zur anderen bestimmt. Die einzigartigen biologischen Eigenschaften von Proteinen entstehen durch spezifische Wechselwirkungen zwischen den als Bauteile verwendeten Aminosäuren. Um die Chemie der Proteine verstehen zu können, ist es notwendig, gewisse Kennntnisse über die Chemie von Aminosäuren zu besitzen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Victor W. Rodwell

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