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RNS-Biosynthese und Prozessierung

  • David W. Martin

Zusammenfassung

Die RNS-Biosynthese an DNS-Matrizen ist am besten bei Prokaryoten untersucht worden. Obwohl in tierischen Zellen die Regulation der RNS-Biosynthese und die Prozessierung des primären RNS-Transkripts sich von entsprechenden Vorgängen bei Prokaryoten unterscheiden, ist der eigentliche Vorgang der RNS-Biosynthese bei beiden Gruppen von Organismen gleich. Aus diesem Grund können Erkenntnisse über die RNS-Biosynthese bei Prokaryoten auf Eukaryote übertragen werden, auch wenn die beteiligten Enzyme und die regulatorischen Signale sich unterscheiden. Die Ribonucleotidsequenz eines RNS-Moleküls ist der Desoxyribonucleotidsequenz eines Strangs der DNS-Doppelhelix komplementär (Abb. 29.1). Der in Form eines RNS-Moleküls transkribierte Strang wird auch als codogener Strang bezeichnet, der andere Strang dementsprechend als nichtcodogener Strang. Bei doppelsträngigen DNS-Molekülen mit vielen Genen müssen codogene Bereiche nicht immer auf demselben Strang liegen (Abb. 29.2). Die Nucleotidsequenz des RNS-Transkripts entspricht mit der Ausnahme des Austauschs von U gegen T derjenigen des nichtcodogenen Strangs.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • David W. Martin

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