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Zusammenfassung

Nach Bd.1, Kap. 1.3, beinhaltet der Begriff „Blechumformung“, daß bei Überführung der gegebenen Form eines festen Körpers in eine andere Form (Ausgangsform — Zwischenform — Endform) aus als „flächenhaft“ zu beschreibenden Rohteilen Hohlwerkstücke mit annähernd konstanter Wanddicke, die der Rohteilwanddicke entspricht, erzeugt werden. Die dazu benutzten Verfahren finden sich vorwiegend in den Gruppen Zugdruckumformen (DIN 8584) und Zugumformen (DIN 8585), teils auch beim Biegeumformen (DIN 8586), z.B. Walzprofilieren, Walzrunden, Gesenkbiegen, Schwenkbiegen. Die o.g. Definition des Blechumformens läßt sich jedoch nicht bei allen Verfahren des Biegeumformens, z.B. freies Biegen, Rundbiegen, Winden, und des Schubumformens (DIN 8587) verwenden, da diese auch für massive Werkstücke mit gedrungenen Voll- und Hohlquerschnitten eingesetzt werden (siehe Bd.2, Kap.1). Man wird daher zweckmäßigerweise nach der Querschnittsform der Ausgangswerkstücke unterscheiden. Umformen an Werkstücken mit gedrungenen Voll- und Hohlquerschnitten wäre danach „Massivumformen“, an flächenhaften Werkstücken „Blechumformen“. Daß bei bestimmten Verfahren, z.B. dem Einhalsen von Hohlkörpern Schwierigkeiten bei der Zuordnung zu einer der beiden Gruppen auftreten können, wurde in Bd.2, Kap.1, erwähnt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • K. Lange

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