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Die Bildung der organischen Matrix des Schmelzes

  • Hans Lenz
Conference paper

Zusammenfassung

Elektronenmikroskopische Untersuchungen haben gezeigt, daß der Schmelz aus anorganischen und organischen Bausteinen besteht, die in ihrer gegenseitigen Zuordnung und Orientierung den lichtmikroskopisch bekannten Summeneffekt des Schmelzbildes ergeben. Die gleichzeitige elektronenmikroskopische Darstellung dieser Bestandteile ist aber mit den bisherigen Methoden nicht möglich gewesen. Während es mit Hilfe der Abdruckmethode gelang, von den anorganischen Bausteinen, den Hydroxylapatitkristallen, eindrucksvolle Bilder zu gewinnen, konnten die Versuche, die organische Matrix, in welche die Kristalle eingelagert sind, durch Entkalkung darzustellen, nicht voll befriedigen. Denn es läßt sich schwer vorstellen, in welcher Beziehung die hierbei gefundenen Netzwerke von organischen Fibrillen ursprünglich mit den klar orientierten Kristallen gestanden haben. Es deutet alles darauf hin, daß es bei der Entkalkung des Schmelzes zu Veränderungen der organischen Substanz kommt, die es nicht erlauben, diese Netzwerke als wahres Abbild der organischen Strukturen zu betrachten. Da zu erwarten war, daß sich in der Bildungszone des Schmelzes eher Hinweise auf die ursprüngliche Struktur der organischen Matrix finden lassen, wurden Untersuchungen an Zahnkeimen vorgenommen, zumal es hier möglich ist, ohne vorherige Entkalkung Schnittpräparate herzustellen.

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References

  1. Lenz, H.: DZZ 13, H. 17, 991 (1958).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Hans Lenz
    • 1
  1. 1.Technische Universität Berlin und KariesforschungsinstitutJohannes-Gutenberg-Universität MainzDeutschland

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