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Zum Feinbau der Intercellularbrücken nach Kontrastierung mit Phosphorwolframsäure

  • Alfred Vogel
Conference paper

Zusammenfassung

Intercellularbrücken sind Strukturen, welche die Zellen der Epidermis und der mehrschichtigen Pflasterepithelien untereinander verbinden. In den früheren elektronenmikroskopischen Untersuchungen von Ottoson et al. (1), Porter (2) und Selby (3) wurden Befunde erhoben, die wir zu den gesicherten Tatsachen über die Intercellularbrücken rechnen (Abb. 1):
  • Die Zellen sind voll individualisiert. Auflösbare Plasmodesmen sind nicht zu erkennen. Wie überall, wo Zellen zusammenstoßen, sind auch in der Intercellularbrücke ihre opaken Begrenzungsschichten durch eine weniger dichte Zone, die als Intercellularfuge (4) bezeichnet wurde, voneinander getrennt. Der Bereich der Zellperipherie, welcher innerhalb der Intercellularbrücke die zu beschreibende hoch spezialisierte Ausbildung aufweist, soll hier kurz als Kontaktzone bezeichnet werden. Die lichtmikroskopischen Desmosomen setzen sich aus zwei intracellulären, den Zellmembranen längs der Kontaktzone anliegenden, Hälften zusammen. Die dichten Fibrillen des Cytoplasmas, die SElby (3) zum Unterschied von den lichtmikroskopisch erkennbaren Tonofibrillen als Tonofilamente (tonofilaments) bezeichnet hat, überqueren die Intercellularfuge nicht.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • Alfred Vogel
    • 1
  1. 1.Histopathologisches InstitutUniversität ZürichSchweiz

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