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Neue morphologische Elemente in den Kulturen des Grippe-Virus

  • S. B. Stephanow
Conference paper

Zusammenfassung

In den Kulturen des Grippe-Virus gibt es sphärische Körper und Filamente. In den letzten Jahren wurde die Aufmerksamkeit auf Schwellungen an den Filamenten und große sphärische Bildungen gelenkt. Es wurden von uns große kugelförmige Körper, welche in dünne Fäden zerfallen, und dicke fadenförmige Körper in den Kulturen des Grippe-Virus vom Typus D beschrieben (1–5). Jetzt haben wir in Kulturen von Grippe-Virus D eine neue Form gefunden: stäbchenförmige Teilchen, die ungefähr 100–150 mμ dick und bis 500 mμ lang sind. Die Grundmasse des Stäbchens färbt sich intensiv mit OsO4. An einem Ende ist ein durchsichtiges, ungefärbtes Bläschen zu sehen (Durchmesser 200–400 mμ). Der gefärbte Teil des Stäbchens bildet bei Beschattung einen langen Schatten, während das Bläschen fast keinen Schatten gibt. In den Kulturen des Grippe-Virus begegnet man also mehreren Typen morphologischer Elemente. Die morphologischen Beziehungen zwischen diesen äußerlich nicht ähnlichen Elementen wurden von uns untersucht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • S. B. Stephanow
    • 1
  1. 1.Laboratorium für Elektronenmikroskopie der Abteilung für biologische WissenschaftenAkademie der Wissenschaften der UdSSRMoskauUSSR

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