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Druckerzeugung, -speicherung und -verteilung

  • H. Lindner
Part of the Werkstattbücher book series (WERKSTATTBÜCHER, volume 82)

Zusammenfassung

In den Kunstharzpressereien werden die Pressen entweder unmittelbar von einer Pumpe bedient oder mittelbar, indem eine Speicheranlage zwischengeschaltet ist. Ohne nähere Kenntnisse über den Aufbau und die Behandlung einer Preßpumpe können einem Pressereibetrieb gar zu leicht Unkosten oder Zeitverluste entstehen, da das Bedienungspersonal nicht in der Lage ist, auch bei geringen Störungen sich zu helfen. Abb. 39 zeigt einen Schnitt durch eine Kolbenpreßpumpe, die für die geforderten hohen Betriebsdrücke bei hydraulischen Anlagen die verbreitetste und bewährteste Pumpentype ist. Es gibt auch Pumpenanlagen, die Niederdruckzahnradpumpen oder Schieberpumpen mit Kolbenpumpen vereinigen und den Zweck haben, die an einer Kunstharzpresse geforderten schnellen Arbeitsbewegungen des Preßbären eben durch diese Niederdruckeinrichtung zu bewältigen, die in der Minute eine sehr große Flüssigkeitsmenge fördert. Die Hochdruckpressung erfolgt dann durch die Kolbenpumpe.. Sehen wir nun von einer derartigen Pumpenkonstruktion ab und behandeln die Kolbenpreßpumpe. Bei Pressen mit Vorfülleinrichtung ist es ohnehin nicht nötig, eine Mehrdruckpumpe aufzustellen, da hier der Niederdruck einer Pumpe zwecks rascher Leerbewegungen der Presse und raschen Auffüllens eben durch die Vorfüllung ersetzt ist. Die hydraulischen Preßpumpen gibt es in 3 Hauptbauarten:
  1. a)

    Kleine liegende Preßpumpen mit einer Leistung bis zu 20 PS. Die Frage ihrer Grundfläche führte zur liegenden Bauart. In stehender Ausführung würde die Unterstützungsfläche der Pumpe zu gering werden, so daß kein ruhiger Gang gesichert wäre.

     
  2. b)

    Mittlere Preßpumpen in stehender Bauart, mit einem Kraftbedarf von 20...200 PS. Die Pumpen erhalten eine genügend große Unterstützungsfläche und sind sehr häufig beim Arbeiten auf große Speicher in Anwendung. Pumpen bis 20 PS liegend, von 20.200 PS stehend und über 200 PS wieder liegend zu bauen, ist lediglich eine Unterteilung, wie sie von den Pumpenfirmen im Hinblick auf die konstruktiven Eigenheiten vorgenommen wird.

     
  3. c)

    Für unmittelbaren Pressenantrieb ist das Gegebene eine neuzeitliche liegende Preßpumpe (Abb. 39).

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  • H. Lindner
    • 1
  1. 1.Deutschland

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