Prüfung von Zellstoff auf mechanische Pergamentierfähigkeit

  • Rudolph Korn
  • Friedrich Burgstaller
Part of the Handbuch der Werkstoffprüfung book series (HW, volume 2)

Zusammenfassung

Allgemeines. Unter „mechanischer Pergamentierfähigkeit“ wird die Eigenschaft eines Zellstoffes verstanden, bei geeigneter Mahlung ein Papier zu ergeben, das eine dem „echten“ Pergamentpapier ähnliche Beschaffenheit aufweist, soweit es das Äußere und die Fettdichtigkeit betrifft. Diese Eigenschaft besitzen mit wenigen Ausnahmen alle Zellstoffe1; sie unterscheiden sich jedoch darin, daß bei fortlaufendem Aufschluß unter gleichen Bedingungen die Pergarnentierschwelle, das ist der Mahlzustand, bei dem die mechanische Pergamentierung des Papiers eintritt, bei verschiedenem Mahlgrad bzw. verschiedener Mahldauer erreicht wird.

Literatur

  1. 1.
    Von O. Würz wurde gefunden, daß die mechanische Pergamentierung an die Anwesenheit von schleimbildenden Pektinstoffen gebunden ist. Da diese Substanzen bei der Zellstoff Veredlung mehr oder weniger entfernt werden, lassen sich hoch veredel te Zellstoffe nicht fettdicht mahlen [Papierfabrikant 38, 83, 87 (1940)].Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Rudolph Korn
    • 1
  • Friedrich Burgstaller
    • 1
  1. 1.MaterialprüfungsamtBerlin-DahlemDeutschland

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