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Gutachten zu nationalsozialistischen Verfolgungsschäden (BEG)

  • Reinhart Lempp

Zusammenfassung

Auch wenn seltener als früher Gutachten in Verfahren nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) zu erstatten sind, weil die meisten Verfahren praktisch rechtskräftig abgeschlossen sind und allenfalls noch bei einzelnen Fragen in Härtefällen oder im Wege des Vergleichs Änderungen und Nachbesserungen möglich sind, ist es notwendig, auf die in diesen Verfahren im Laufe der Jahre gewonnenen Erkenntnisse hinzuweisen, weil sie kinder- und jugendpsychiatrisch, ja gerade auch allgemeinpsychiatrisch auch für die Zukunft von grundsätzlicher Bedeutung sind. Als Folgen von Völkermord können diese Fragestellungen immer wieder aktuell werden. Auch ist die Symptomatik der Verfolgungsschäden in keiner Weise spezifisch. Sie traten nur bei der Intension, der Konsequenz und dem Ausmaß der nationalsozialistischen Verfolgung erstmals so deutlich hervor.

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Literatur

  1. Baeyer W von, Häfner H, Kisker KP (1964) Psychiatrie der Verfolgten. Springer, BerlinCrossRefGoogle Scholar
  2. Lempp R (1996) Die Begutachtung der während der Kindheit und Jugend Verfolgten nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG). Ein Erfahrungsbericht. In: Kisker KP, Bischof H (Hrsg) Koblenzer Handbuch des Entschädigungsrechts. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden, S 198–221Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Reinhart Lempp

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