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Volumen und Inhalt der thyreoidalen und cervicalen Lymphgefäße

  • Wilhelm Eickhoff
  • Claus Herberhold
Part of the Experimentelle Medizin, Pathologie und Klinik book series (EXPERIMENTELLE, volume 24)

Zusammenfassung

Es ist zu klären, welche Maßangaben zu Volumen und Ausflußmenge des thyreoidalen und cervicalen Lymphbahnsystems erwartet werden können und welcher Wert Zahlenangaben beizumessen ist. Auf Grund der morphologischen Eigenschaften der Lymphbahnen (Dehnungsfähigkeit und Anastomosenreichtum) sowie des vielfältigen Mechanismus der Lymphbildung sind quantitative Angaben zum Volumen des Lymphgefäßsystems nur als orientierende Richtgrößen anzusehen, die sich bei Eintritt bestimmter Situationen (Atmung, Stauungen, Entzündungen usw.) erheblich und kurzfristig verändern können. Mengenmäßige Bestimmungen der Lymphzusammensetzung unterliegen den gleichen Bedenken, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß. Da Lymphbildung und Substanzaufnahme in den Lymphcapillaren in enger Beziehung zueinander stehen, sind jedoch qualitative Analysen der Lymphflüssigkeit wirklichkeitsnäher als Volumenbestimmungen (vgl. D 4, S. 40).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Eickhoff
    • 1
    • 2
  • Claus Herberhold
    • 3
  1. 1.Medizinischen FakultätUniversität Münster/WestfalenDeutschland
  2. 2.Pathologischen Instituts, Bezirksprosektur DuisburgBethesda-KrankenhausDeutschland
  3. 3.jetzt Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten der Medizinischen FakultätRhein.-Westf. Technischen Hochschule AachenDeutschland

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