Zusammenfassung

An der früheren Abb. 135 haben wir gesehen, daß dreiphasiger Wechselstrom in drei um 120° versetzten Spulen ein Drehfeld erzeugt, welches minutlich 60·f-Umdrehungen macht. Abb. 323 unterscheidet sich von der früheren nur dadurch, daß jede der drei Spulen in mehreren Nuten untergebracht ist. Der Magnetfluß in einer bestimmten Augenblickslage ist durch die strichpunktierte Linie angedeutet. Die dreisträngige Wicklung erzeugt also ein zweipoliges Feld. Schieben wir die drei Spulen auf einer Hälfte des Ständereisenrnges zusammen und ordnen auf der anderen Hälfte nochmals drei Spulen an, so haben wir im ganzen sechs Spulen, deren Weite nun ein Viertel des Umfanges ist. Auf jeden Strang entfallen zwei Spulen, die bei richtiger Schaltung ein vierpoliges Drehfeld liefern, welches aber während einer Periode nur eine halbe Umdrehung, in einer Minute also 60·f:2 Umdrehungen macht.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1945

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Lehmann
    • 1
  1. 1.Staatlichen Berufspädagogischen Institut BerlinDeutschland

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