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Klinik und Systematik

  • Udo K. Lindner
  • Volker Schöneck
  • Peter Stiefelhagen
Conference paper

Zusammenfassung

Zur Bewertung einer Herzrhythmusstörung ist zum einen nach Symptomen und zum anderen nach einer kardialen Grunderkrankung zu fahnden, um die Frage sowohl nach der Prognose als auch nach der Indikation zur antiarrhythmischen Therapie zu klären. Die Schwere einer Arrhythmie korreliert nicht immer mit der angegebenen Symptomatik, betonte M. Moyal, Marseille. Entscheidend für die Beschwerdesymptomatik während der Arrhythmie ist die ventrikuläre Pumpfunktion, die bspw. bei paroxysmal auftretender absoluter Tachyarrhythmie bei Vorhofflimmern mit schlechter Ventrikelfunktion zu einem Lungenödem führen kann. Intermittierende Herzrhythmusstörungen lassen sich meist nicht im Ruhe-EKG dokumentieren. Das Ruhe-EKG kann jedoch außerhalb eines Tachykardieanfalls, z.B. beim WPW-Syndrom, wichtige Informationen über die Lokalisation der Herzrhythmusstörung liefern. Als weitergehende Untersuchungen sind das Langzeit-EKG und die EKG-Registrierung unter Belastung angezeigt. Weiterführende elektrophysiologische Verfahren erlauben nicht nur die Dokumentation einer entsprechenden Herzrhythmusstörung und die Beurteilung bezüglich Prognose und Korrelation zur angegebenen Symptomatik, sondern auch Aussagen über deren Auslösemechanismus und Lokalisation.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Udo K. Lindner
    • 1
  • Volker Schöneck
    • 2
  • Peter Stiefelhagen
    • 3
  1. 1.HeidelbergDeutschland
  2. 2.HeilbronnDeutschland
  3. 3.HachenburgDeutschland

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