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Beryllium pp 28-36 | Cite as

Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung

  • Georg Kimmerle
Part of the Handbuch der experimentellen Pharmakologie / Handbook of Experimental Pharmacology book series (HEP, volume 21)

Zusammenfassung

Lösliche Be-Salze werden vom Magen-Darm-Kanal nur in geringen Mengen resorbiert. So fand Steidle (1937) nach oraler Verabreichung von 500 mg/kg Be(NO3)2 an eine Katze größere Mengen Be2+ in den Faeces, und nur ein kleiner Teil Be2+ war im Harn nachzuweisen. Nach oraler Verabreichung von 7BeCl2 an Ratten konnte nachgewiesen werden, daß höchstens 0,2% resorbiert wurden (Crowly, Hamilton und Scott, 1947). Die Resorption von Be aus dem Intestinal-trakt ist deshalb so gering, weil lösliche Be-Salze mit Serumproteinen ausgefällt werden (Hyslop et al., 1943). Für die geringe Resorption von Be-Salzen durch den Magen-Darm-Trakt sprechen auch die toxikologischen Beobachtungen, daß es bei den Versuchstieren erst durch sehr hohe orale Dosen gelingt, ein Vergiftungsbild zu erzeugen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Georg Kimmerle
    • 1
  1. 1.Farbenfabriken Bayer AG.56 Wuppertal-ElberfeldDeutschland

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