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Beryllium pp 2-10 | Cite as

Wirkung auf Fermente

  • Georg Kimmerle
Part of the Handbuch der experimentellen Pharmakologie / Handbook of Experimental Pharmacology book series (HEP, volume 21)

Zusammenfassung

Längerdauernde Beryllium-Einwirkung bewirkt unter anderem auch eine Schädigung des Skeletsystems. Guyatt, Kay und Brannion (1933), Jacobson (1933), Kay und Skill (1934), Sobel, Goldfarb und Kramer (1935) und Jones (1938) konnten in Tierversuchen Rachitis erzeugen, wenn sie den Tieren einen Zusatz von 0,5% BeCO3 im Futter längere Zeit verabreichten. Obwohl zunächst angenommen wurde, daß wegen der geringen Löslichkeit von Berylliumphosphat eine Resorption des Phosphates durch die Darmwand stark verhindert wird und es so zu einem Phosphatmangel im Organismus kommt, wurde auch vermutet, daß bei der Beryllium-Wirkung auf den Knochen noch ein lokaler Faktor eine Rolle spielt. Dabei zeigte sich dann in weiteren Untersuchungen, daß die Störungen der normalen Ossifikation auf einer Einwirkung des Be2+ auf die Aktivität der alkalischen Phosphatase beruhen. Cloetens (1941), der den Einfluß verschiedener Metalle auf die alkalische Phosphatase in vitro untersuchte, fand eine Inaktivierung des Emzyms durch eine 10−3 molare BeCl2-Lösung. Greenstein, Carter, Chalkley und Leuthart (1945) beobachteten eine Hemmwirkung des Be2+ auf die Bildung von Ammoniak und anorganischem Phosphat von Nucleinsäuren durch rohe Gewebsextrakte.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Georg Kimmerle
    • 1
  1. 1.Farbenfabriken Bayer AG.56 Wuppertal-ElberfeldDeutschland

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