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Beryllium pp 57-60 | Cite as

Industrielle hygienische Betrachtungen

  • Georg Kimmerle
Part of the Handbuch der experimentellen Pharmakologie / Handbook of Experimental Pharmacology book series (HEP, volume 21)

Zusammenfassung

Die wichtigste Aufnahmemöglichkeit von Be oder Be-Verbindungen besteht in der Inhalation von Stäuben, Rauch, Dämpfen oder Nebeln. Stäube können beim Zerreissen, Mahlen oder Schneiden von Be-haltigem Material entstehen. Am gefährlichsten sind dabei Stäube mit Teilchengrößen unter 10 μ. Rauch bildet sich beim Schmelzen, Gießen und Schweißen von Be und seinen Legierungen, wobei der Rauch durch Kondensation des Materials aus der Dampfphase entsteht. Gefährliche Dampfkonzentrationen treten bei einigen Be-Verbindungen schon beim Erhitzen auf nur 150° C auf. Nebel von löslichen Be-Verbindungen und von Be entstehen beim nassen Mahlen und Polieren. Unabhängig von der Quelle, der Zusammensetzung oder dem Charakter des Materials ist es die Be-Menge in der Luft, die kontrolliert werden muß.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Georg Kimmerle
    • 1
  1. 1.Farbenfabriken Bayer AG.56 Wuppertal-ElberfeldDeutschland

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