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Beryllium pp 50-57 | Cite as

Erkrankungen beim Menschen durch Beryllium und seine Verbindungen

  • Georg Kimmerle
Part of the Handbuch der experimentellen Pharmakologie / Handbook of Experimental Pharmacology book series (HEP, volume 21)

Zusammenfassung

Dieses Thema soll hier entsprechend dem Rahmen dieses Handbuches nur zusammengefaßt behandelt werden. Ausgezeichnete Beschreibungen darüber finden sich bei Tepper, Hardy und Chamberlin (1961). Obwohl einiges über die Toxikologie von Be-Verbindungen schon seit 1886 (Siem) bekannt war, wurde erst 1933 von Weber und Engelhard über Erkrankungen bei Arbeitern berichtet, die aus Beryll elektrolytisch Be extrahierten. Ein Jahr später kam es zu Erkrankungen in Rußland (Zamakhovskaya et al., 1934; Gelman, 1938; Berkovitz und Jzrael, 1940), dann wurden weitere Fälle in Deutschland (Meyer, 1942; Wurm und Rüger, 1942) und vor allem in den USA (Van Ordstrand u. Mitarb., 1943, 1945; Shilen et al., 1944; Kress und Crispel, 1945; Hardy und Tabershaw, 1946; Gardner, 1946) berichtet. In den USA nahmen die Fälle von Berylliose immer mehr zu. So waren in fünf Firmen der Beleuchtungsindustrie während der Jahre 1948–1958 von 108 (Machle et al., 1948 a) die Erkrankungen auf 178 angestiegen. Es wurden dann auch Fälle von Be-Erkrankungen bei Personen (auch Kindern) bekannt, die in der Nachbarschaft von Be-Extraktionsfabriken wohnen (Hardy, 1948; Machle et al., 1948 b; Chesner, 1950). Zur Registrierung der Fälle in den USA wurde 1952 das Beryllium Case Registry im Massachusetts General Hospital in Boston gegründet, wobei bis 1. 1. 1960 616 Patienten registriert wurden. Außer in den erwähnten Ländern wurden Be-Erkrankungen in Frankreich (Carriere et al., 1948), Großbritannien (Agate, 1948), Italien (Vigliani, 1948), Niederlande (Van Beek und Haex, 1954) und Japan (Monose et al., 1960) berichtet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1966

Authors and Affiliations

  • Georg Kimmerle
    • 1
  1. 1.Farbenfabriken Bayer AG.56 Wuppertal-ElberfeldDeutschland

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