Das Prinzip von Friedrichs und seine Anwendung auf elastostatische Probleme

  • Paul Funk
Conference paper
Part of the Die Grundlehren der Mathematischen Wissenschaften book series (GL, volume 94)

Zusammenfassung

Von Friedrichs rührt eine Methode her, die in praktisch wichtigen Fällen gestattet, ein Maximumproblem in ein Minimumproblem überzuführen. Die Bedeutung dieser Transformation liegt unter anderem darin, daß dadurch in gewissen Fällen eine Methode gegeben ist, für zu berechnende Größen obere und untere Schranken anzugeben. Wie Friedrichs selbst in seiner Abhandlung (*) erwähnt, wurde er zu seiner Überlegung durch den Vergleich der beiden grundlegenden Minimalprinzipe der Elastostatik, dem Dirichletschen (Minimalprinzip für die Verschiebungen) und dem Castiglianoschen Prinzip (Minimalprinzip für die Spannungen)1 angeregt. Es möge noch erwähnt werden, daß bereits Prange in seiner Habilitationsschrift (**) im wesentlichen auf dieselbe Weise die Beziehung zwischen diesen beiden grundlegenden Prinzipen erörtert hat.

Fig. 62

Beispiel eines statisch unbestimmten Systems

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Paul Funk
    • 1
    • 2
    • 3
  1. 1.Technischen Hochschule WienWienÖsterreich
  2. 2.Universität WienÖsterreich
  3. 3.Akademie der WissenschaftenÖsterreich

Personalised recommendations