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Prozeßkettenorientiertes Logistik-Controlling „vom Kunden bis zum Kunden“ am Beispiel der Automobilindustrie

  • Lothar Herold
Part of the Beiträge zur Unternehmensplanung book series (UNTERNEHMEN)

Zusammenfassung

Eine Verbesserung der Wettbewerbsposition auf globalisierten Märkten ist im besonderen Maße über die Steigerung der Kundenzufriedenheit möglich. Die Realisierung von Programmen zur Verbesserung der Liefertreue, zur Reduzierung der Auftragsdurchlaufzeit und zur Umsetzung einer marktorientierten Fertigung führt am ehesten zu zufriedenen Kunden. Dabei hat die Einhaltung einmal zugesagter Liefertermine (Liefertreue) die höchste Priorität. Der Anwalt des Kunden im Gesamtprozeß von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung des Fahrzeugs sollte eine prozeßkettenorientierte, der Geschäftsleitung direkt unterstellte Logistik sein. Das Instrument zur Realisierung der Zielsetzungen im Prozeß “vom Kunden bis zum Kunden” mit Hilfe eines integrierten Planungs-, Kontroll- und Informationssystems ist das Logistik-Controlling. Unabdingbare Voraussetzung für die Zielerreichung ist die “Top-down” Identifikation der Unternehmenshierarchie. Die Prozeßkette “vom Kunden bis zum Kunden” ist in Glieder mit definierter Verantwortungsabgrenzung zu strukturieren, die bei der Setzung von Meßpunkten zu berücksichtigen sind. “Konstruktive” Soll-/Ist-Vergleiche ermöglichen ein rechtzeitiges Gegensteuern bei auftretenden Zielabweichungen. Da nur ca. 20 % der Auftragsdurchlaufzeit durch den Fertigungsprozeß gebunden werden, muß der Schwerpunkt der Überlegungen zur Reduzierung des Zeitaufwandes auf die Administration bezogen sein.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Lothar Herold
    • 1
  1. 1.VW NutzfahrzeugeHannoverDeutschland

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