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Einführung

  • Thomas Nestler
Chapter
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Part of the Umwelt und Ökonomie book series (UMWELT, volume 18)

Zusammenfassung

Angesichts der Tatsache einer immer dünner werdenden Ozonschicht, tausender Quadratkilometer verseuchten Bodens, zunehmenden Waldsterbens und anderer gravierender ökologischer Schäden, wie zunehmendes Artensterben und Klimaveränderungen (Treibhauseffekt), ist der Schutz der Umwelt inzwischen von der Gesellschaft als eine weltweit zu lösende Aufgabe anzusehen. Dies war nicht immer so. Die Fähigkeit der Umwelt, die Umweltbelastung und insbesondere die Umweltverschmutzung abzubauen und die Fähigkeit, sich selbst wieder zu regenerieren, wurde lange Zeit von nicht wenigen für nahezu unbegrenzt gehalten.1

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Literatur

  1. 1.
    Zur Überlastung der Absorptionsfähigkeit der Umwelt siehe z. B. Wicke (1993:57ff)Google Scholar
  2. 2.
    Hier sei der Begriff „Umwelt“ insbesondere unter dem Aspekt der Grenzen ihrer Fähigkeit, in beliebigem Umfang Schadstoffe aufnehmen zu können, betrachtet. Zur Abgrenzung der Begriffe „Umwelt“ und „Umweltschutt“ siehe auch z. B. bei Ryll (1985) und der dort angegebenen Literatur oder bei Wicke (1993:5–6).Google Scholar
  3. 5.
    vgl. Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (1987:7)Google Scholar
  4. 6.
    siehe hierzu auch Rheinisch-Westfälisches Institut fir Wirtschaftsforschung (1987:2) oder Wilcke (1993:57f1)Google Scholar
  5. 7.
    vgl. auch Wicke (1993:49) oder Faber/Stephan/Michaelis (1988:77)Google Scholar
  6. 8.
    Zu den unterschiedlichen Komponenten des Umweltbewußtseins siehe bei Tiebler, P. (1992:1841). Für die Erklärung von Verhaltensweisen ist insbesondere die affektive Dimension des Begriffs wichtig, die den Zusammenhang zwischen Normen bzw. Einstellungen und Handlungen charakterisiert. In diesem Sinne wird der Begriff im folgenden in der Arbeit verwendet.Google Scholar
  7. 10.
    Strümpel/Clemens-Ziegler (1990) oder Hopfenbeck (1990:13ff, 36ff, 93ff)Google Scholar
  8. 13.
    zur Abgrenzung des Betriebsbegriffs siehe z.B. bei Wöhe (1993:2ff).Google Scholar
  9. 14.
    zum Umfang der durch die Betriebe verursachten Umweltbelastungen siehe Statistisches Bundesamt: Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, verschiedene Jahrgänge sowie Umweltbundesamt (Hrsg.). Daten zur Umwelt, verschiedene JahrgängeGoogle Scholar
  10. 19.
    Zum Produzierenden Gewerbe (in der Bundesrepublik Deutschland gleichzusetzen mit der Industrie; 1976 wurde die ‘Industriestatistik’ zur ’Statistik des Produzierenden Gewerbes’ ausgebaut) gehören alle die nach dem Schwerpunkt ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zugeordneten Produktionsstätten, die in einer der vier folgenden Abteilungen produzieren: Bergbau, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe und Energie-und Wasserversorgung. (vgl. z. B. Lippe (1990:155ff))Google Scholar
  11. 20.
    Das Verarbeitende Gewerbe setzt sich aus insgesamt 32 Branchen oder Wirtschaftszweigen zusammen. Eine genaue Auflistung der Wirtschaftszweige und der Systematik der Wirtschaftszweige der Wirtschaftsbereiche des Verarbeitenden Gewerbes, Ausgabe 1979, Fassung für die Statistik im Produzierenden Gewerbe (SYPRO), findet der Leser im Anhang S.2.Google Scholar
  12. 24.
    Siehe Statistisches Bundesamt (verschiedene Jahrgänge). Lange Reihen zur Wirtschaftsentwicklung, Wiesbaden; dasselbe: Statistisches Jahrbuch fir die Bundesrepublik Deutschland, verschiedene Jahrgänge; dasselbe: Umwelt, Fachserie 19, Reihe 3, Investitionen fir Umweltschutz im Produzierenden Gewerbe, verschiedene Jahrgänge sowie dasselbe: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Fachserie 18, Reihe 1.3 Konten und Standardtabellen, Hauptbericht 1990 und Reihe S. 17 Vermögensrechnung.Google Scholar
  13. 25.
    Viele der Erhebungen im Bereich des Produzierenden Gewerbes werden auch vom Statistischen Bundesamt zentral erhoben und aufbereitet. Die Rechtsgrundlage fir die Berichterstattung über umweltrelevante Tatbestände bildet das “Gesetz über Umweltstatistiken“ in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. März 1980 (BGBl. I S. 311), zuletzt geändert durch die Statistikanpassungsverordnung vom 26. März 1991 (BGBl. I S. 846). Die Daten der UWS-Investitionen werden veröffentlicht in: Statistisches Bundesamt, Umwelt, Fachserie 19, Reihe 3, Investitionen fir Umweltschutz im Produzierenden Gewerbe. Es sollte beachtet werden, daß nur die Daten von Betrieben erfaßt sind, die im allgemeinen 20 Beschäftigte und mehr haben, d.h. es sind keine sehr kleinen Betriebe in die Untersuchung miteinbezogen.Google Scholar
  14. 26.
    Die UWS-Investitionsausgaben werden dabei fir die folgenden vier UWS-Bereiche ausgewie- sen: Abfallbeseitigung (Abfall), Gewässerschutz (Wasser), Lärmbekämpfung (Lärm) und Luftreinhaltung (Luft). Zur Abgrenzung der Begriffe siehe: Statistisches Bundesamt ( 1992: Einfiihrung).Google Scholar
  15. 27.
    Aufgrund zu weniger Daten seit 1990 können wir dies nur schlecht überprüfen.Google Scholar
  16. 28.
    Laut Fragebogen des Statistisches Bundesamts handelt es sich bei den additiven Umweltschutzinvestitionen uni “Zugang an Sachanlagen, die ausschließlich dem Umweltschutz dienen.“ “Hierbei handelt es sich um Investitionen zum Schutz vor schädigenden Einflüssen, die bei der Produktionstätigkeit des Unternehmens entstehen. Dies sind z. B. Kläranlagen, Mülldeponien, Schallschutzeinrichtungen.“ Dabei wird zwischen drei Kategorien unterschieden: a) “Bebaute Grundstücke, Gebäude und andere Bauten sowie Grundstücks-und Gebäudeeinrichtungen. (...) Zu den anderen Bauten zählen Wege und Straßen, Gleisanlagen, Hafenanlagen, Kanäle usw. Grundstücks-und Gebäudeeinrichtungen sind z. B. Wasserrinnen, Kanalisationsanlagen, eingebaute Transporteinrichtungen, Leitungsnetze u. ä.”, b) “Grundstücke ohne (eigene) Bauten (einschl. Grundstücksaufschließungskosten u.ä.)”, c) “Maschinen und maschinellen Anlagen sowie Betriebsausstattung (einschl. Werkzeuge, Prüf-und Meßmittel, Fahrzeuge, Schiffe usw.)”. “Hier sind auch im steuerrechtlichen Sinne geringwertige Wirschaftsgüter einzubeziehen, wenn sie aktiviert wurden. Wurden Festwertpositionen geschaffen, so sind nur die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr anzugeben.” (Statistisches Bundesamt, 1992:106ff) reinhaltung (Luft). Zur Abgrenzung der Begriffe siehe: Statistisches Bundesamt (1992:Einfiihrung).Google Scholar
  17. 28.
    Laut Fragebogen des Statistisches Bundesamts handelt es sich bei den additiven Umweltschutzinvestitionen uni “Zugang an Sachanlagen, die ausschließlich dem Umweltschutz dienen.” “Hierbei handelt es sich um Investitionen zum Schutz vor schädigenden Einflüssen, die bei der Produktionstätigkeit des Unternehmens entstehen. Dies sind z. B. Kläranlagen, Mülldeponien, Schallschutzeinrichtungen.” Dabei wird zwischen drei Kategorien unterschieden: a) “Bebaute Grundstücke, Gebäude und andere Bauten sowie Grundstücks-und Gebäudeeinrichtungen. (...) Zu den anderen Bauten zählen Wege und Straßen, Gleisanlagen, Hafenanlagen, Kanäle usw. Grundstücks-und Gebäudeeinrichtungen sind z. B. Wasserrinnen, Kanalisationsanlagen, eingebaute Transporteinrichtungen, Leitungsnetze u. ä.”, b) “Grundstücke ohne (eigene) Bauten (einschl. Grundstücksaufschließungskosten u.ä.)”, c) “Maschinen und maschinellen Anlagen sowie Betriebsausstattung (einschl. Werkzeuge, Prüf-und Meßmittel, Fahrzeuge, Schiffe usw.)”. “Hier sind auch im steuerrechtlichen Sinne geringwertige Wirschaftsgüter einzubeziehen, wenn sie aktiviert wurden. Wurden Festwertpositionen geschaffen, so sind nur die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr anzugeben.” (Statistisches Bundesamt, 1992:106ff)Google Scholar
  18. 37.
    Eine von Keilbach (1994) durchgeführte Studie, ob es sich bei den in den Bundesstatistiken ausgewiesenen UWS-Investitionen des Verarbeitenden Gewerbes (im Beobachtungszeitraum) auch tatsächlich um UWS-Investitionen handelt, kam zum Ergebnis, daß es sich tatsächlich um UWS-Investitionen handelt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • Thomas Nestler
    • 1
  1. 1.Alfred Weber-Institut für Sozial- und StaatswissenschaftenUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland

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