Zusammenfassung

Das hier untersuchte Verfahren besteht darin, die Feldstärke, mit der die Signale eines kommerziellen Längstwellensenders an einem Empfangsort in bekannter Entfernung vom Sender einfallen, laufend zu registrieren. Trotz des enormen Aufwandes, der bei solchen Frequenzen für Sendeantennen getrieben werden muß [ERBE, 1962], ist eine Anzahl derartiger Sender in Betrieb, so daß man an jedem Ort der Erde mindestens einen mit Leichtigkeit empfangen kann. Für den europäischen Raum ist der Normalfrequenzsender der Britischen Post, GBR in Rugby, am günstigsten. Er sendet auf einer Frequenz von 16 kHz (Wellenlänge 18, 8 km) mit konstanter Sendeleistung von 350 kW fortlaufend Telegraphiesignale. Abb. 1 zeigt, wie sich die in Lindau empfangene Feldstärke in Abhängigkeit von der Tages- und Jahreszeit verhält. Hierzu wurden für jeden Monat des Jahres 1964 zwei Tagesregistrierungen so ausgewählt, daß die Mannigfaltigkeit der hier zu beobachtenden Phänomene sofort überblickt werden kann.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • J. Frisius

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