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Ein Dynamisches Modell der Qualitäts- und Kommunikationspolitik Angesichts von Produktrisiken

  • Bernd Hempelmann
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Part of the Physica-Schriften zur Betriebswirtschaft book series (PHYSICA-SCHRIFT, volume 46)

Zusammenfassung

Die Analyse der im vorherigen Kapitel vorgestellten Ansätze zur Ableitung optimaler Qualitäts- und Werbepolitiken hat gezeigt, daß diese sich nicht unmittelbar auf den Fall übertragen lassen, daß als Qualitätsmerkmal die Produktsicherheit spezifiziert wird. Während Conrad und auch Ringbeck in ihren Modellen ein Qualitätsmerkmal betrachten, das im Verwendungsprozeß relativ schnell erfahrbar ist, behandeln einzig Kotowitz und Mathewson den Fall, daß Informationsasymmetrien über die Produktqualität auch nach längerem Gebrauch des Produkts bestehenbleiben. Dieser Fall wird aber hinsichtlich der Sicherheit, die ein Produkt bietet, zu unterstellen sein. Insofern erscheint der Ansatz von Kotowitz und Mathewson am ehesten geeignet, auf die vorliegende Problemstellung übertragen zu werden. Andererseits gehen diese Autoren von der im Zusammenhang mit der Sicherheit eines Produkts wenig plausiblen Annahme der Homogenität der Verwendungserfahrungen und damit verbunden einem für alle Konsumenten identischen Lernprozeß aus.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. zur Vorgehensweise bei Operationalisierungen Kroeber-Riel (1984), S. 27 sowie S. 183.Google Scholar
  2. 2).
    Diese Annahme scheint empirisch nicht ganz unbegründet zu sein. So berichtet etwa Graf Hoyos über Studien, die wenig Ubereinstimung zwischen tatsächlicher und geschätzter Wahrscheinlichkeit eines Unfalls aufzeigen. Vgl. Graf Hoyos (1980), S. 120 f.Google Scholar
  3. 3).
    Wilde (1978), S. 137. Zu beachten ist aber, daß die These von der Existenz einer zeitlich überdauernden Risikobereitschaft, die gleichsam den Charakter eines Persönlichkeitsmerkmals trägt, in der Psychologie nicht unumstritten ist. ( Vgl. Graf Hoyos (1980), S. 129 ).Google Scholar
  4. 4).
    Es wird wieder angenommen, daß die Konsumenten maximalGoogle Scholar
  5. 5).
    eine Produkteinheit je Periode erwerben wollen. Vgl. Nason (1980). Zitiert bei Hesse (1987), S. 102 f. Der Einfachheit halber sei ferner angenommen, die Konsumenten seien in ihrer Nutzeneinschätzung U sowie hinsichtlich der von ihnen verwendeten “Verwendungssorgfaltstechnologie” (d. h. hinsichtlich der Kostenfunktion d(VS)) homogen. Dem Hersteller seien diese Größen sowie die erwartete Schadenshöhe s bekannt.Google Scholar
  6. 6).
    Die Kaufwahrscheinlichkeit weist also in der Tat die oben angegebenen Eigenschaften auf.Google Scholar
  7. 7).
    In (4.23) ist wieder s die (mittlere) Schadenshöhe. Es wird unterstellt, daß die von den Konsumenten erwartete Schadenshöhe im Mittel auch tatsächlich im Schadensfall eintritt.Google Scholar
  8. 8).
    Darüber hinaus sind die mittleren Schadenshöhen bei diesenGoogle Scholar
  9. 9).
    Technologien identisch.Google Scholar
  10. 10).
    Vgl. Jungermann (1976), S. 93. Um mathematische Komplikationen zu vermeiden wird ange- nommen, jeder Index der eingebauten Produktsicherheit könne nur von einer endlichen Zahl von Technologien erzeugt werden.Google Scholar
  11. 11).
    Später wurde dieser Ansatz im Marketing zur Untersuchung von Kaufentscheidungsprozessen verwendet. Vgl. Massy, Montgomery, Morrison (1970), S. 141 ff. sowie Topritzhofer (1974), S. 153 ff.Google Scholar
  12. 12).
    Vgl. Tack (1976), S. 75 f. sowie die dort angegebeneGoogle Scholar
  13. 13).
    Literatur. Vgl. Jungermann (1976), S. 90 f. 14)Google Scholar
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    Vgl. ebenda, S. 92.Google Scholar
  15. 15).
    Vgl. Jungermann (1976), S. 93.Google Scholar
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    Vgl. ebenda, S. 160.Google Scholar
  18. 18).
    Vgl. Brüne (1989), S. 9 f. sowie die dort angegebene LiteraturGoogle Scholar
  19. 19).
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  21. 21).
    Jungermann (1976), S. 94 f.Google Scholar
  22. )Vgl. auch Topritzhofer (1974), S. 186.Google Scholar
  23. 23).
    Vgl. Jungermann (1976), S. 98.Google Scholar
  24. 24).
    Vgl. Schweiger, Schwartz (1980), S. 365. Zitiert bei BrUne (1989), S. 6.Google Scholar
  25. )Vgl. BrUne (1989), S. 5 f., Kroeber-Riel (1984), S. 498.Google Scholar
  26. 26).
    Vgl. BrUne (1989), S. 9.Google Scholar
  27. 27).
    Vgl. ebenda, S. B.Google Scholar
  28. 28).
    Vgl. Brüne (1989), S. 9 f. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  29. 29).
    Vgl. ebenda, S. 16.Google Scholar
  30. Vgl. Dichter (1966), zitiert bei Brüne (1989), S. 19 f.Google Scholar
  31. 31).
    Vgl. Brüne (1989), S. 20.Google Scholar
  32. 32).
    Vgl. ebenda, S. 21.Google Scholar
  33. 33).
    Vgl. Hummrich (1976), S. 133.Google Scholar
  34. 34).
    Vgl. Brüne (1989), S. 22.Google Scholar
  35. )Vgl. Brüne (1989), S. 22 f. sowie Schiffman, Kanuk (1987), S. 217, Panne (1977), S. 62.Google Scholar
  36. 36).
    Vgl. Brüne (1989), S. 9 f. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  37. 37).
    Vgl. ebenda, S. 16.Google Scholar
  38. 38).
    Vgl. Brüne (1989), S. 23, Schiffman, Kanuk (1987), S. 217, Kroeber-Riel (1984), S. 529.Google Scholar
  39. Vgl. Brüne (1989), S. 10. Vgl. z. B. Hummrich (1976), S. 135 f., Kroeber-Riel (1984), S. 526 f., Brüne (1989), S. 25 f.Google Scholar
  40. 40).
    Vgl. Kroeber-Riel (1984), S. 527.Google Scholar
  41. 41).
    Vgl. Brune (1989), S. 28.Google Scholar
  42. 42).
    Vgl. Kroeber-Riel (1984), S. 503 f.Google Scholar
  43. 43).
    Vgl. den Überblick bei Frey (1979), S. 36 f.Google Scholar
  44. 44).
    Vgl. ebenda, S. 37.Google Scholar
  45. 45).
    Vgl. ebenda, S. 38.Google Scholar
  46. 46).
    Vgl. z. B. Kroeber-Riel (1984), S. 174 f., Bänsch (1989), S. 56 f.Google Scholar
  47. 47).
    Vgl. Frey (1979), S. 38.Google Scholar
  48. 48).
    Vgl. Hesse (1987), S. 80.Google Scholar
  49. 49).
    Vgfl. ebenda, S. 109 sowie Brüne (1989), S. 82 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  50. 50).
    Vgl. Weinberger (1986), S. 111.Google Scholar
  51. 51).
    Vgl. Arndt (1967) sowie die Darstellung des Experiments in Hesse (1987), S. 103.Google Scholar
  52. 52).
    Vgl. Weinberger, Dillon (1980) sowie die Darstellung des Experiments in Weinberger (1986), S. 112 f.Google Scholar
  53. 53).
    Vgl. Kotowitz und Mathewson (1979), S. 576 f. sowie die Darstellung des Modells in Abschnitt 3.2. 1. 1.Google Scholar
  54. 54).
    Vgl. Weinberger, Allen, Dillon (1981) sowie dieGoogle Scholar
  55. 55).
    Darstellung dieser Studien in Weinberger (1986), S. 114 f. Eigentlich handelte es sich sogar jeweils um drei Treatments. Das dritte ist aber für die hier interessierende Problematik weniger wichtig und bleibt deshalb unberücksichtigt.Google Scholar
  56. 56).
    Vgl. Brüne (1989), S. 9 f. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  57. 57).
    Vgl. ebenda, S. 16.Google Scholar
  58. 58).
    Vgl. Brüne (1989), S. 23, Schiffman, Kanuk (1987), S. 217, Kroeber-Riel (1984), S. 529.Google Scholar
  59. Vgl. Brüne (1989), S. 10. Vgl. z. B. Hummrich (1976), S. 135 f., Kroeber-Riel (1984), S. 526 f., Brüne (1989), S. 25 f.Google Scholar
  60. 60).
    Vgl. Kroeber-Riel (1984), S. 527.Google Scholar
  61. 61).
    Vgl. Brune (1989), S. 28.Google Scholar
  62. 62).
    Vgl. Hesse (1987), S. 134 f. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  63. 63).
    Vgl. Weinberger (1986), S. 117 f.Google Scholar
  64. 64).
    Die Annahmen 4.3 und 4.4 stellen sicher, daß im Fall der Produzentenhaftung nur innere Lösungen auftreten. Im Fall der Konsumentenhaftung ist das Auftreten der Randlösung B = 1 nicht ausgeschlossen. Im folgenden soll aber auch bei Konsumentenhaftung stets von inneren Lösungen ausgegangen werden.Google Scholar
  65. 65).
    Vgl. dazu Feichtinger, Hartl (1986), S. 99.Google Scholar
  66. 66).
    Daher kann es höchstens einen langfristigen Gleichgewichtspunkt (xœ,µœ) als Schnittpunkt der beiden Isoklinen geben.Google Scholar
  67. 67).
    Vgl. Feichtinger, Hartl (1986), S. 102.Google Scholar
  68. 68).
    Vgl. Hartl (1983), S. 290.Google Scholar
  69. 69).
    Im Gegensatz zur Analyse im Zustands-und Schattenpreisraum ist ein analoges Phasendiagramm in den Zustands-und Kontrollräumen nicht zu gewinnen, da der Anstieg der jeweiligen Isoklinen unklar ist. Vgl. auch Hartl (1983), S. 299 f.Google Scholar
  70. 70).
    Vgl. Feichtinger, Hartl (1986), S. 97.Google Scholar
  71. 71).
    Vgl. Feichtinger, Hartl (1986), S. 109.Google Scholar
  72. 72).
    Vgl. ebenda, S. 95.Google Scholar
  73. 73).
    Vgl. z. B. Bartl (1989), S. 172.Google Scholar
  74. 74).
    So z. B. Bartl (1989), S. 173; Schmidt-Salzer (1988), S. 351.Google Scholar
  75. 75).
    Vgl. Bartl (1989), Fußnote 20, S. 176 sowie Hollmann (1985), S. 2392.Google Scholar
  76. 76).
    Vgl. Bartl (1989), S. 177.Google Scholar
  77. 77).
    So z. B. Bartl (1989), S. 173; Schmidt-Salzer (1988), S. 353.Google Scholar
  78. 78).
    Vgl. Bartl (1989), Fußnote 20, S. 176 sowie Hollmann (1985), S. 2392.Google Scholar
  79. 79).
    Vgl. Bartl (1989), S. 176.Google Scholar
  80. 80).
    Im Gegensatz zur Analyse im Zustands-und Schattenpreisraum ist ein analoges Phasendiagramm in den Zustands-und Kontrollräumen nicht zu gewinnen, da der Anstieg der jeweiligen Isoklinen unklar ist.Google Scholar
  81. 81).
    Vgl. auch Hartl (1983), S. 299 f.Google Scholar
  82. 82).
    Zum Beweis vgl. Hartl (1983), S. 302.Google Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Bernd Hempelmann
    • 1
  1. 1.FB WirtschaftswissenschaftenUniversität OsnabrückOsnabrückDeutschland

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