Ringflügel und Düsenpropeller

  • W.-H. Isay
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Zusammenfassung

Ringflügel haben sowohl im Schiffbau für die Ummantelung von Propellern (vgl. Abschn. B) als auch im Flugzeugbau Bedeutung. Bei gewissen Flugzeugtypen, wie z. B. Coleopteren, wird der Ringflügel als auftriebserzeugender Tragflügel verwendet. Es ist daher naheliegend, für die theoretische Behandlung von Ringflügeln die Wirbelmethode der Tragflügeltheorie heranzuziehen.1

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Literature

  1. 1.
    Weissinaer, J.: Zur Aerodynamik des Ringflügels in inkompressibler Strömung. Z. Flugwiss. 4 (1956) 141. — Zur Aerodynamik des Ringflügels I, DVLBericht Nr. 2 (1955)Google Scholar
  2. 2.
    Als Koordinaten verwenden wir kartesische und Zylinderkoordinaten mit genau gleicher Bezeichnung wie in Kap. I. Das gleiche gilt für die Geschwindigkeitskomponenten.Google Scholar
  3. 1.
    Weissinaer, J.: Zur Aerodynamik des Ringflügels III; der Einfluß der Profildicke. DVL-Bericht Nr. 42 (1957).Google Scholar
  4. 1.
    Eine Verallgemeinerung des hier angegebenen Lösungsverfahrens auf den Fall einer von q’ abhängigen Dickenverteilung ist prinzipiell ohne Schwierigkeiten möglich.Google Scholar
  5. 2.
    Vgl. z. B. H. Scblichyinc3 u. E. Tkiicrenbrcdt: Aerodynamik des Flugzeuges, Bd. II, Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1960, S. 109.Google Scholar
  6. 1.
    Das Vorzeichen in Gl. (20) und (21) ist durch den Umstand bedingt, daß rnegativ ist, wenn außen am Ringflügel Übergeschwindigkeit herrscht. Vgl. Gl. (2).Google Scholar
  7. 2.
    Daß der induzierte Widerstand nicht genau parallel zur Anströmung ist, liegt an der näherungsweisen Anordnung der freien Wirbel auf einem rein axialen Zylindermantel.Google Scholar
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  19. 3.
    Vgl. z. B. L. Prandtl: Führer durch die Strömungslehre, Braunschweig: Vieweg 1949, S. 211.Google Scholar
  20. 1.
    Vgl. Fußnote 3 auf S. 91.Google Scholar
  21. 2.
    Nach J. D. van Manen [Ergebnisse systematischer Versuche mit Schiffsdüsensystemen, Jb. Schiffbautechn. Ges., Bd. 47, 1953, Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1953, S. 216] kann man eine solche Bauart verwirklichen, indem die kreisrund ausgeführten Flügelenden der Düsenwand angepaßt werden. Der dann noch vorhandene winzige Spalt (bis zu 1/i000 des Propellerdurchmessers) wird weitgehend durch die Grenzschicht der Düsenwand ausgefüllt.Google Scholar
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    Vgl. z. B. W. TR4UrEL: Thermische Turbomaschinen, Bd. I, ber. Neudruck, Berlin/Göttingen/Heidelberg: Springer 1962.Google Scholar
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  24. 2.
    y2 entspricht also der sog. zweiten Birnbaumschen Normalverteilung; die erste erscheint als ungeeignet wegen der Umströmung der Flügelvorderkante (nicht stoßfreier Eintritt).Google Scholar
  25. 3.
    Dickmann, H. E., u. J. Weissnvger: Beitrag zur Theorie optimaler Düsenschrauben (Kortdüsen), Jb. Schiffbautechn. Ges., Bd. 49, 1955, Berlin/Göttingen/ Heidelberg: Springer 1955, S. 256.Google Scholar
  26. 1.
    Küchrmann, D., u. J. Weber: Aerodynamics of propulsion, New York, London: McGraw-Hill 1953.Google Scholar
  27. 2.
    Sie entspricht für das vorliegende vereinfachte Modell des Düsenpropellers der Relation (37) bzw. (38).Google Scholar
  28. 3.
    WD wird wegen des Anteils yo an der Vorderkante der Düse logarithmisch unendlich; bei der Durchführung der numerisch auszuführenden Integration spaltet man die Singularität ab. Für die Kontur der Düse bedeutet das Unendlich-werden von dR/dx eine senkrechte Tangente an der Vorderkante. Die log-Singularität ist jedoch so schwach, daß sie sich nur in der unmittelbaren Umgebung der Düsenvorderkante auswirkt.Google Scholar
  29. 1.
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  31. 1.
    Kobylinski, L.: The calculation of nozzle propeller systems based on the theory of thin annular airfoils with arbitrary circulation distribution. Intern. Shipbuild. Progr. 8 (1961) 495.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • W.-H. Isay
    • 1
  1. 1.Universität HamburgDeutschland

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