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Stabilität einstufiger Dispositionsregeln

  • Thomas Jensen
Part of the Schriften zur Quantitativen Betriebswirtschaftslehre book series (QUANTITATIVE, volume 10)

Zusammenfassung

In diesem Teil der Arbeit wird die Planungsstabilität einstufiger stochastischer Lagerdispositionsregeln unter Verwendung der im dritten Kapitel vorgestellten Meßkonzepte untersucht. Wie im vorhergehenden Kapitel beschrieben, wird die Anwendung dieser Entscheidungsregeln im Rahmen einer rollierenden Planung simuliert. Neben der Bedeutung externer Einflußgrößen wie z.B. der Nachfragestruktur auf die Performance dieser Lagerdispositionsregeln wird untersucht, welchen Einfluß die Struktur der Entscheidungsregeln und die Wahl der zugehörigen Politikparameter auf das erreichte Planungsstabilitätsniveau besitzen. Zur Erhöhung der Planungsstabilität von Bestellpunkt-Lagerdispositionsregeln wird die Anwendung modifizierter Bestellregeln vorgeschlagen. Die Eignung dieser erweiterten Entscheidungsregeln wird in Vergleichen mit anderen Stabilisierungsmechanismen beurteilt.

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Literatur

  1. 1.
    Vg1. dazu Ausführungen zu der Tabelle 3.1 auf Seite 61 dieser Arbeit.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. auch Van Der Sluts, E.: [124, Complex Inventory Systems, 1993], S. 79–80.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. z.B. Robrade, A.D.: [107, Einprodukt-Lagerhaltungsmodelle, 1990], S. 110.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Anderson, E.J.; Lagodimos, A.G.: [2, Single-Stage Mrp Systems, 1989], Lagodimos, A.G.; Anderson, E.J.: [75, Safety Stocks in Mrp, 1993].Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. dazu die in dem Kapitel 4.4.2 dieser Arbeit dargestellten Ergebnisse.Google Scholar
  6. 6.
    Zu dem Problem der eingeschränkten Generalisierbarkeit von Simulationsergebnissen vgl. z.B. Graves, ST.C.: [51, Safety Stocks, 1988], Cnu, C.-H.; Hayya, J.C.: [29, Buffering Decisions, 1988], Minifie, S.K.; Heard, E.: [91, Mrp Simulation Results, 1985].Google Scholar
  7. 7.
    Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, daß die in den folgenden Gra¬fiken abgebildeten Werte der Performancekriterien die Erwartungswerte über die in den durchgeführten Replikationen realisierten Ausprägungen dieser Größen darstellen (vgl. dazu auch die Fußnote auf der Seite 154). Die analysierten Einflußgrößen wie z.B. der Politikparameter Q wurden dabei, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben in ganz¬zahligen diskreten Abständen variiert. Die lineare Verbindung benachbarter diskreter Datenpunkte erfolgt lediglich aus Gründen einer übersichtlicheren Darstellung.Google Scholar
  8. 8.
    Xbezeichne die nächstkleinere ganze Zahl von x.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. dazu auch Van Der Slu[s, E. [124, Complex Inventory Systems, 1993], S. 69–71.Google Scholar
  10. 10.
    n Abschnitt 6.3 wird eine Modifikation von Bestellpunkt-Dispositionsregeln vorge¬schlagen, die es ermöglicht, den vorhandenen Lagerbestand unterhalb des Bestellpunktes s zur Reduzierung des Umfangs von Planänderungen zu nutzen.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. dazu auch die Abbildung 6.5.Google Scholar
  12. 12.
    Van Der Slu[s analysiert für das Beispiel einer poisson-verteilten Nachfrage die Höhe des Erwartungswertes £ [us,] in Abhängigkeit von S — s (vgl. Van Der Sluis, E.: [124, Complex Inventory Systems, 1993], S. 76–78.Google Scholar
  13. 13.
    Aus Gründen einer übersichtlicheren Skalierung wurden die ermittelten Periodenko¬sten C/N durch die Addition eines konstanten Betrages von 0.5 modifiziert.Google Scholar
  14. 15.
    Vgl. Tempelmeier, H.: [137, Material-Logistik, 1992], S. 28. Zur Eignung des Variationskoeffizienten als Klassifizierungskriterium für Bedarfszeitreihen vgl. Bobko, P.B.; Whybark, D.C.: [22, Coefficient of Variation, 1985].Google Scholar
  15. 16.
    Tempelmeier gibt als Kriterium für das Vorliegen sporadischen Bedarfs einen Anteil von 30 — 40% Perioden mit Null-Bedarfen an der Gesamtzahl der Nachfrageperioden an (Tempelmeter, H.: [137, Material-Logistik, 1992], S. 28).Google Scholar
  16. 18.
    Vg1. dazu die Tabelle 6.1.Google Scholar
  17. 19.
    Vg1. dazu die Darstellung dieser Ergebnisse im Kapitel 4.4.2 dieser Arbeit.Google Scholar
  18. 20.
    Für die mengenorientierte Planungsstabilität ay setzt dieser Effekt wiederum eine gleich hohe maximale Periodennachfrage der verglichenen Szenarien voraus. Vgl. dazu aM für die Verteilung B.6 in der rechten unteren Teilgrafik der AbbildungGoogle Scholar
  19. 21.
    Vgl. dazu Seite 178.Google Scholar
  20. 22.
    Vgl. Tempelmeter, H.: [137, Material-Logistik, 1992], S. 28.Google Scholar
  21. 23.
    id nimmt für die Werte D° = 0,0.2,0.4,0.6 die Werte µd = 5,4,3,2 an (D° = 0 entspricht wieder dem Basisfall). Die realisierten Erwartungswerte wurden auch als Nachfrageprognose für jede Planungsperiode verwendet. Die Anwendung spezieller Pro¬gnoseverfahren für sporadische Zeitreihen (zu diesen Verfahren vgl. z.B. Tempelmeier, H.: [137, Material-Logistik, 1992], S.94) führte verglichen mit der Planung auf der Basis konstanter Erwartungswertprognosen zu einer teilweise signifikant geringeren Planungs¬stabilität.Google Scholar
  22. 24.
    Zu den Verfahren der exponentiellen Glättung vgl. Z.B. Gardner, E.S.: [47, Ex¬ponential Smoothing, 1985].Google Scholar
  23. 25.
    Vgl. Tempelmeier, H.: [137, Material-Logistik, 1992], S. 51.Google Scholar
  24. 26.
    Empfohlen werden Werte von 0.1 < a < 0.3 (vgl. z.B. Tempelmeier, H.: [137, Material-Logistik, 1992], S. 51).Google Scholar
  25. 27.
    Vgl. dazu z.B. Flores, B.E.; ET AL.: [45, Forecasting Method Selection, 1993], Gardner JR., E.S.: [48, Forecast Performance, 1990], Lee, T.S.: [81, Evaluation of Forecast Error in MP Scheduling, 1987], Badinelli, R.A.: [8, Mis-Specification of Demand-Forecasting Models, 1990]. Andere Autoren untersuchen den Einfluß einer systematischen Verzerrung des Prognosefehlers auf die generelle Systemperformance im Bereich der Lagerdisposition (vgl. Biggs, J.R.; Campion, W.M.: [15, Cost of Forecast Error Bias, 1982].Google Scholar
  26. 28.
    Vg1. dazu S. 113 dieser Arbeit.Google Scholar
  27. 29.
    Vg1. dazu die Erläuterungen auf Seite 170 dieser Arbeit.Google Scholar
  28. 32.
    In der prinzipiellen Vorgehensweise der Anwendung eines flexiblen Bestellpunktes ist eine Analogie zu den für stochastische Mehrprodukt-Lagerhaltungsprobleme mit kontinu¬ierlicher Inspektion angewendeten can-oder-policies zu sehen, bei denen eine Bestellung ebenfalls —unter Einbeziehung der Bestandssituation dritter Stufen— von unterschiedli¬chen Bestellniveaus ausgelöst werden kannGoogle Scholar
  29. 33.
    Da in diesem Fall der Bestand annahmegemäß immer über dem Bestellpunkt s liegt, wird hier immer eine reine (s, Q)-Politik angewendet.Google Scholar
  30. 34.
    Vg1. Van Donselaar, K.: [37, Material-Coordination, 1989], S. 84. 35Vg1. Van Donselaar, K.: [37, Material-Coordination, 1989], S. 20–28.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Thomas Jensen
    • 1
  1. 1.Fakultät für WirtschaftswissenschaftUniversität MagdeburgMagdeburgDeutschland

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