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Wichtige Meßdefinitionen zur Kennzeichnung der Leistungsfähigkeit photographischer Bildaufzeichnungsverfahren

  • G. Langner
Part of the Agfa-Gevaert Aktiengesellschaft book series (AGFA, volume 4)

Zusammenfassung

  1. 1.

    Es wird eine Übersicht über Begriffe und Meßdefinitionen zur Kennzeichnung der Abbildungsgüte von photographischen Schichten und Bildübertragungssystemen gegeben. Dabei wird zwischen Einzeleigenschaften (Modulationsübertragungsfunktion, Körnigkeit und deren Wiener-Spektrum) und integralen Eigenschaften unterschieden, in denen mehrere der genannten Einzeleigenschaften zusammenwirken.

     
  2. 2.

    Solche integrate Eigenschaften sind: kleinster nachweisbarer Kontrast, äquivalenter Quantennutzeffekt, Signal-Rausch-Verhältnis, Anzahl der nachweisbaren Helligkeitsstufen, Informationskapazität. Diese Größen eignen sich als Kriterien für die Leistungsfähigkeit jeglicher Bildübertragungs- und Bildspeichersysteme.

     
  3. 3.

    Der ideale Quantendetektor als theoretischer Optimalfall wird behandelt. Die integralen Kriterien ermöglichen einen korrekten Vergleich eines realen Bildübertragungs- oder Speichersystems mit dem Idealfall.

     
  4. 4.

    Mit Hilfe dieser Kriterien kann man feststellen, ob die Verbesserung einer Teileigenschaft (z. B. Empfindlichkeit, Schärfe bei Colorfilmen) die zwangsläufig damit gekuppelte Verschlechterung einer anderen Teileigenschaft (Körnigkeit) im Endeffekt überwiegt, weil sich diese Kriterien auf den „Endeffekt“ beziehen.

     
  5. 5.

    Prinzipielle Methoden zur Messung dieser Größen werden angegeben.

     
  6. 6.

    Der Faktor k, um den ein sichtbarer Kontrast über der Körnigkeit liegen muß, wird theoretisch abgeleitet. Es ergibt sich unter praktischen Verhältnissen k = 4,5 . . ..5.

     
  7. 7.

    Dieser Bericht bildet die Grundlage zu der Arbeit „Die Berechnung der Körnigkeit, des kleinsten nachweisbaren Kontrastes und der Anzahl der nachweisbaren Helligkeitsstufen photographischer Schichten“ (S. 271 in diesem Band).

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • G. Langner

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