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Radiopharmakologie

  • U. Reinel

Zusammenfassung

Die natürliche Strahlenexposition entstammt dem Weltall (kosmische Strahlung), andererseits terrestrische Strahlung aus den Zerfallsvorgängen der in der Erde natürlich vorkommenden Radionuklide. Diese sind meistens Spaltprodukte aus 3 Zerfallsreihen: 238Uran, 235Uran und 232Thorium. Aus 238Uran entsteht u. a. das von Frau Curie entdeckte 226Radium. Den größten Anteil an der natürlichen Strahlenexposition haben 40Kalium, 26Radium, 222Radon und 220Radon, welche aus zahlreichen natürlichen Gesteinen entstehen. Sie kommen u. a. auch in Baumaterialien vor. Die Toxizität für den Organismus beruht bei 40Kalium auf dem Einbau in die Muskelzellen, bei 226Radium, 222Radon und 220Radon wird die Toxizität durch Zerfallsprodukte, z.B. 218Pulonium und 214Wismut, hervorgerufen, die sich im bronchoalveolären System der Lunge anreichern und ihrerseits durch Alpha-Strahlung die benachbarten Zellen schädigen können.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • U. Reinel

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