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Ebstein-Anomalie

  • Christof Schmid

Zusammenfassung

Die Inzidenz der Ebstein-Anomalie wird mit 1:20 000 Lebendgeburten angegeben und beträgt < 0,5% unter Kindern mit angeborenen Herzfehlern. Obwohl Ebstein [46] die Anomalie schon 1866 beschrieb, gelang es erst 1949, die Diagnose ante mortem zu stellen. Ein Klappenersatz als chirurgische Therapiemaßnahme wurde erstmals 1963 von Barnard u. Schrire vorgeschlagen, kurze Zeit später folgten rekonstruktive Eingriffe [6]. Erste Ansätze für eine Trikuspidalklappenrekonstruktion bei älteren Kindern (nicht Neugeborenen) folgten 1958 von Hunter u. Lillehei [66] und kurz danach von Hardy et al. [61]. Erfolgreiche Eingriffe bei Neugeborenen mit schwerer Zyanose und Azidose unmittelbar nach der Geburt wurden erst in jüngster Zeit berichtet.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Christof Schmid
    • 1
  1. 1.Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und GefäßchirurgieUniversität MünsterMünsterDeutschland

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