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Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit

  • Otto Benkert
  • Hanns Hippius

Zusammenfassung

Die Pharmakotherapie psychischer Störungen in der Schwangerschaft und nach der Entbindung (Wochenbettpsychose) unterscheidet sich grundsätzlich nicht von einer Therapie außerhalb dieser Zeiten. Unabhängig davon, ob sich eine psychische Störung in der Schwangerschaft, im Wochenbett oder in der Stillzeit manifestiert oder ob sie als Remanifestation einer vorbestehenden psychischen Störung auftritt, bleibt die psychiatrische Pharmakotherapie symptomorientiert. Das Erkrankungsrisiko für Psychosen ist in der Schwangerschaft erniedrigt, dagegen besonders in den ersten Wochen, aber bis zu einem Jahr danach anhaltend, deutlich erhöht. Die begleitende Psychotherapie und die Entlastung der Mutter durch Hilfspersonal (nach der Entbindung für mehere Wochen) haben einen hohen Stellenwert im Rahmen der Behandlung postnataler Depressionen bzw. postnataler Psychosen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Otto Benkert
    • 1
  • Hanns Hippius
    • 2
  1. 1.Psychiatrische KlinikUniversität MainzMainzDeutschland
  2. 2.Psychiatrische KlinikUniversität MünchenMünchenDeutschland

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