Zusammenfassung

Bei der quantitativen RFA mit äußerem Standard wird die Fluoreszenzausbeute der zu untersuchenden Probe mit der einer Eichprobe verglichen. Wird als Eichprobe das entsprechende Reinelement verwendet, so ergibt die Abhängigkeit des Quotienten aus den Fluoreszenzintensitäten — der im allgemeinen kleiner als eins ist — keinen linearen Verlauf über der Konzentration. Derartige Eichkurven werden neben der Zusammensetzung auch von der Spannung an der Spektroskopieröhre beeinflußt. Seemann, Schmidt und Stavenov haben darauf bereits hingewiesen [1]. Im folgenden soll versucht werden, durch Anwendung der theoretischen Ansätze für die Fluoreszenzausbeute [2] und der näherungsweisen Beschreibung der Wellenlängenabhängigkeit der weißen Strahlung und der Schwächungskoeffizienten gemäß Kramers [3], die Spannungsabhängigkeit theoretisch zu erfassen und nach einer Diskussion der möglichen Fälle eine Anwendung der Theorie auf konkrete experimentelle Beispiele zu geben.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • H. Ebel
    • 1
  • T. Katinger
    • 1
  1. 1.Institut für angewandte PhysikTechnischen Hochschule WienÖsterreich

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